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Entlang der südlichen Raya bis zur Stadt Badajoz

Von Oliva de la Frontera im Süden der Extremadura, an der EX-112, geht es auf dieser Route entlang der südlichen Raya durch die Grenzdörfer bis in die Stadt Badajoz. Sehenswürdigkeiten und Einblicke in die Vergangenheit inklusive!

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Die erste Routenortschaft, Oliva de la Frontera, stammt vermutlich noch aus dem Jahrhundert vor der Römerherrschaft in der Extremadura. Von hier aus wird die Tour entlang des Grenzgebietes zu Portugal, bis zur Provinzhauptstadt Badajoz führen. In Oliva de la Frontera können die Spuren zahlreicher Kulturen entdeckt werden. So besitzt beispielsweise die Wallfahrtskapelle Ntra. Sra. de la Gracia (15. Jahrhundert) – am höchsten Punkt der Ortschaft gelegen – einen Barockturm aus dem 18. Jahrhundert und gleichzeitig ein gotisches Eingangsportal. Die Kirche San Marcos (18. Jahrhundert) ist dagegen in neoklassischem Stil gehalten. Von dem Plaza Mayor und dem Paseo de las Palmeras, bis hin zur bereits erwähnten Wallfahrtskirche wird während der Osterwoche der Kreuzgang Christi aufgeführt. Die Darsteller sind die Bewohner des Dorfes. Diese Theateraufführung ist von der Tourismuskammer der Extremadura als ein für Touristen sehr interessantes Schauspiel eingestuft worden.

Valencia del Mombuey – auch Valencita genannt befindet sich im Dreiländereck zwischen dem portugiesischen Alentejo (2 km), der Extremadura und der spanischen Nachbarprovinz Huelva (Andalusien). Sehenswürdigkeiten sind Plaza Mayor, Rathaus und Kirche Purisima Concepcion (14.-18. Jahrhundert). Bis heute kann das Gebäude des ehemaligen Palastes des Marquis de Valdeterrazo besichtigt werden.

Villanueva del Fresno ist von hügeligen Steineichenwäldern umgeben, die größtenteils zur Aufzucht der Iberische Schweine genutzt werden. Auch gibt es dort eine Vielzahl an Kohlemeilern. Das Grenzdorf liegt dem Dorf Alentejano Mourao gegenüber. Vermutlich ist der Ursprung von Villanueva del Fresno auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen, als der Templer-Orden dieses Gebiet den islamischen Herrschern entriss. Allerdings wurden auch Reliquien verschiedener, frühgeschichtlicher Kulturen und römische Ruinen, wie sogar einige Steinzeitdolmen gefunden. Ferner bestehen heute noch Überreste einer mittelalterlichen Burg, die im 17. Jahrhundert zerstört wurde. Auf deren herrlichen und malerischen Hauptplatz steht die neoklassische und weißgetünchte Kirche Inmaculada Concepcion, eine Rekonstruktion aus dem 18. Jahrhundert. Das Rathaus besitzt einen schönen Säulenvorbau, auf dem Dorfplatz steht eine Bühne für die Dorfkapelle. Eine nahegelegene Wallfahrtskapelle ist Cristo de la Expiracion gewidmet.

Etwas weiter im Norden, wo der Fluss Guadiana die Grenze zwischen portugiesischem Aletejo und spanischer Extremadura bildet, liegt die Ortschaft Cheles, in der bis heute die Reste des Casa Palacio de los Condes de Via Manuel zu betrachten sind. Eine Besonderheit ist der Verbindungsbogen zwischen dem Palastgebäude und den dazugehörigen Gartenanlagen. Am höchsten Punkt des Dorfes steht die Kirche Purisima Concepcion, aus dem 18. Jahrhundert, die mit portugiesischem Marmor gestaltet wurde.

Alconchel liegt wieder etwas weiter in der Extremadura, jedoch nur wenige Kilometer von der Raya entfernt. Dieses Weiße Dorf besitzt eine gewaltige Burg, das Castillo de Miraflores, deren Ursprung auf die arabische Herrschaftszeit zurückzuführen ist. Die Burg wird auch Coluche genannt. Der mittelalterliche Ort wurde vom portugiesischen König Alfonso I und durch den Templer-Orden besiedelt. Später ging er in den Besitz des Alcantara-Ordens und verschiedener Herrscherfamilien der Extremadura über. Die Kirche Ntra. Sra. de los Remedios (16. Jahrhundert) ist ein Mischwerk der Gotik und Renaissance. Am Plaza Mayor befindet sich das Rathaus, mit wunderschönen Laternen. Noch heute existiert eine mittelalterliche Brücke, die über den Fluss Alconchel führt.

Am Hang eines flachen Gebirgszuges befindet sich, nicht weit von Alconchel entfernt, das Dorf Taliga, welches bis zum Jahre 1801 zu Portugal gehörte. An der Kirche Asuncion kann man den portugiesischen Stileinfluss erkennen. Das malerische Weiße Dorf ist von weitläufigen Stein- und Korkeichenwäldern umgeben.

Nach einer Fahrt durch enorme "dehesas" mit zahllosen Stein- und Korkeichen wird Olivenza erreicht, ein im 13. Jahrhundert durch den Templer-Orden gegründetes Dorf. Ebenso wie viele andere Dörfer im heutigen Grenzgebiet zwischen Portugal und Spanien, wechselte es, aufgrund der häufigen Grenzstreitigkeiten, mehrfach seine Staatsangehörigkeit. Das kunsthistorische Erbe wurde selbstverständlich von beiden Kulturen beeinflusst. Mehrere bedeutende Militär- und Zivilgebäude, aber auch Kirchen, die Stilelemente der portugiesischen und spanischen Kunstepochen aufweisen, prägen das Ortsbild. Der Bau der Verteidigungsmauer und der Burg, die einen gewaltigen Burgturm aus dem 15. Jahrhundert besitzt, wurde vom portugiesischen König Juan II in Auftrag gegeben. Noch heute sind einige Tore in der alten Mauer zu sehen. Unter den Adelshäusern fällt der Palast der Herzoge von Cadaval auf, der heute als Rathaus in manuelinischem Stil genutzt wird. Interessant ist auch die Panaderia del Rey (königliche Bäckerei). Das Museo Municipal Etnografico Gonzalez Santana ist eines der besten völkerkundlichen Museen der Extremadura. Die klassische Kirche Santa Maria del Castillo (16. und 17. Jahrhundert) und die einzigartige manuelinische Kirche Magdalena (16. Jahrhundert) sind zwei religiöse Sehenswürdigkeiten Olivenzas. Die Straßen der Stadt führen an zahlreichen, malerischen Privathäusern vorbei, von denen einige Stilelemente des Neomudejar bzw. der Neoklassik aufweisen. Das Dorf ist von schönen Winkeln geradezu übersät. Ca. 10 km entfernt liegt die berühmte Ajuda-Brücke, die in der Vergangenheit Portugal und Spanien über den Fluss Guadiana verband.

Das nächste Dorf ist Valverde de Leganes. Der im 13. Jahrhundert gegründete Ort liegt nur wenige km von Olivenza und dem Piedra Aguda-Stausee entfernt. Hier wurde im Unabhängigkeitskrieg die bekannte Schlacht von La Albuera vorbereitet. Die Kirche San Bartolome wurde zwischen den Jahrhunderten XVI und XVIII erbaut. Am Ortsrand, inmitten eines herrlichen Naturgebietes, befindet sich das ehemalige Franziskanerkloster Madre de Dios (16. Jahrhundert).

Die Rundreise führt weiter durch die malerischen, kleinen und einladenden Ortschaften San Rafael de Olivenza, San Jorge de Alor, San Benito de la Contienda und Villareal. Die Dörfer befinden sich in der Nähe des Flusses Guadiana mitten in der atemberaubenden Naturlandschaft mit interessanter Fauna.

Nach nur 20 km erreicht die Tour bereits das Endziel: Die Stadt Badajoz. Die am Fluss Guadiana liegende Stadt wurde im 9. Jahrhundert vom arabischen Herrscher Ibn Marwan gegründet. Nach dem Fall des Kalifats von Cordoba erlangte Badajoz, als Zentrum des hiesigen Taifa-Königreichs, enorme politische, wie auch militärische Bedeutung. Nach der Eroberung durch den König von Leon, Alfonso IX, war die Stadtbevölkerung, aufgrund der Nähe zum oftmals feindlichen Alentejo (Portugal), dazu verbannt innerhalb ihrer Verteidigungsmauern zu leben. Die Alcazar (1931 zum Kunsthistorischen Monument erklärt) ist von einer gewaltigen Verteidigungsmauer aus der Almohaden-Epoche umringt. Unter den Wachtürmen (Atalayas) ragt der Espantaperros-Turm heraus. Innerhalb dieser Mauer befindet sich der Palacio de los Duques de la Roca (16. Jahrhundert), in dem heute das Museo Arqueologico Provincial (Provinzmuseum der Archäologie), mit Exemplaren verschiedener Geschichtsetappen untergebracht ist.

In unmittelbarer Nähe der Festungsmauern liegt der Plaza Alta und der Plaza San Jose, beide mit Mudejar-Säulenvorbauten und malerischen Gässchen, die von den Plätzen abgehen. Die einer Festung ähnlichen Kathedrale verfügt über Stilelemente der Gotik, Renaissance und des Barock. Sie beherbergt ein interessantes Museum mit bemalten Holztafeln, Alabasterwerken, Elfenbein- und Goldschmiedestücken aus dem 16.-19. Jahrhundert. Bollwerke, Festungen, Gräben, etc. bilden die beeindruckenden Vauban-Stadtmauern, die noch heute zu einem Großteil erhalten sind. Puerta Pilar und die Puerta Palmas sind zwei der zahlreichen Stadttore. Die Puente de Palmas (Palmas-Brücke) führt über den Rio Guadiana und durch das bereits erwähnte Puerta de Palmas-Tor in die Altstadt. In der Altstadt gibt es zahlreiche interessante Kirchen und Klöster. Die Kirche Soledad bewahrt die Figur der Schutzheiligen von Badajoz auf. Ferner ist hier der Eingang zum Museo de Bellas Artes (Kunstmuseum).

Außerdem empfehlen wir einen Besuch des M.E.I.A.C. (Museo Extremeño e Iberoamericano de Arte Contemporáneo), ein Ort der Modernen Künste, in dem erstklassige Avantgard-Schöpfungen zu bewundern sind. Sowohl das Karnevalsfest, als auch die herrliche Osterwoche, sind unter Touristen sehr beliebt.

 




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