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Durch das Campo Aranuelo im Nordosten der Extremadura

Lernen Sie den Nordosten der Extremadura kennen! Die in der Flussebene lebenden Dorfbewohner überwältigen mit ihrer einfachen Lebensart. Auch überzeugen die einsamen Bergdörfer mit ihrer Einsamkeit. Dabei staunt man oft über die imposanten Gebäude, die in der Vergangenheit hier erbaut wurden!

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Die Rundreise durch das Campo Aranuelo beginnt in Navalmoral de la Mata, die Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt in diesem Gebiet. Navalmoral de la Mata liegt unmittelbar an der Autobahn, die Madrid mit Lissabon verbindet und bis zur Nord-Süd-Autobahn (Plasencia-Caceres) die Extremadura von Nordosten her durchquert.

Die Stadt stammt vermutlich aus dem Mittelalter, als sie an der Wegstrecke zwischen Plasencia und der toledanischen Ortschaft Talavera de la Reina gegründet wurde. Ein wichtiger Ort entwickelt sich ab dem 17. Jahrhundert, der im 19. Jahrhundert, dank der Eisenbahn, zu einem bedeutenden Handelszentrum wurde, das das Bevölkerungswachstum entscheidend vorantrieb.

Sehenswürdigkeiten sind kunsthistorische Bauwerke, wie die Renaissance-Kirche San Andres (Bruch- und Quaderstein), die vermutlich über eine bereits zuvor bestehende Kirche erbaut wurde. Die Reste der im 14. Jahrhundert erbauten Kirche Santa Maria de la Mata befinden sich am Stadtrand und können heute besichtigt werden. Interessant ist auch der Besuch der Wallfahrtskapelle Ntra. Sra. de la Soledad (17. Jahrhundert), die aus Bruchstein im Barock erschaffen wurde. Die Karnevalsfeierlichkeiten machen die Stadt in der ganzen Extremadura bekannt und wurden von der Regionalkammer für Tourismus als touristisch wertvoll eingestuft. Es handelt sich außerdem um eines der wichtigsten Landwirtschaftszentren in der Region.

Von Navalmoral de la Mata geht es nach Peraleda de la Mata in die Ausläufer der Sierra de Valdelacasa. Das Dorf liegt in der Nähe des Stausees Tajo von Valdecanas. Zwei schöne, religiöse Gebäude prägen das Dorfbild: Die Kirche Santiago, ein Renaissance-Bau aus Bruchstein und Granit, und die barocke Wallfahrtskapelle Cristo (18. Jahrhundert).

Weiter im Osten liegt nach einer kurzen Autobahnfahrt die Ortschaft El Gordo. Auf dem Weg dorthin raubt der Anblick des Stausees den Atem! Im Dorf steht eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit einer herrlich, angefertigten Talavera-Keramik.

Im benachbarten Berrocalejo, das direkt am Ufer des Rio Tajo und unmittelbar an der Grenze zur Nachbarprovinz Toledo liegt sind zwei Gebäude besonders erwähnenswert: Eine aus Quaderstein gebaute Kirche aus dem 16. Jahrhundert und die Wallfahrtskapelle Ntra. Sra. de los Remedios (18. Jahrhundert).

Westwärts, stets an den Ufern des Stausees entlang, führt die Rundreise zum nächsten Ziel: Valdehuncar. Das Dorf liegt mitten in einer Steineichenlandschaft. An einigen Stellen scheint der blanke Fels des Grundgesteins durch. Die Kirche ist ein Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert. Dem Reisenden fallen hier sofort zahlreiche Storchennester auf.

Im Dorfzentrum von Millanes, das Nachbardorf von Navalmoral de la Mata, stehen mehrere Exemplare der hier typischen Volksarchitektur aus Bruch- und Quaderstein. Der wohl wichtigste Bau ist die Kirche im Renaissance-Stil San Francisco de Asis.

Nur wenige km weiter im Süden liegt Casas de Belvis und direkt daneben Belvis de Monroy, wo im Jahre 1329 das Majorat von Belvis gegründet wurde. Dieses entwickelte sich in den Folgejahren zu einem sehr mächtigen Herrschaftsgebiet. Das bedeutendste historische Gebäude ist zweifellos die im 13. Jahrhundert erbaute Burg, die bis ins 17. Jahrhundert stets erweitert wurde. Die Kirche Santiago stammt aus dem 15. Jahrhundert. Nicht weit von Belvis de Monroy kann die wunderschöne Wallfahrtskapelle Ntra. Sra. del Berrocal besucht werden, deren Ursprung in mittelalterlichen Zeiten liegt. Sie wurde jedoch sowohl im 16., als auch im 18. Jahrhundert reformiert. Ebenfalls in der Nähe befindet sich das Kloster San Francisco. Dieses galt als Ausgangspunkt der ersten Franziskanermönche, die im 16. Jahrhundert in der Mission Gottes nach Amerika reisten.

Nun wird der Fluss Tajo überquert und zunächst Valdemoreno erreicht. Danach ist Valdecañas de Tajo das Ziel. Der Ort liegt in der Nähe der Staumauer des malerischen und von zahlreichen Wassersportlern genutzten Stausees. Die Landschaft ist von atemberaubender Schönheit. Ein besonders sehenswerter Naturfleck ist Garganta de Descuernacabras, ein Reservat für zahlreiche Vogelarten. Das Dorf ist typisch für diese Gegend und besitzt eine kleine Kirche (17. Jahrhundert).

An der ehemaligen Nationalstrasse N-V entlang geht es zum strategisch gut gelegenen und wunderschönen Dorf Casas de Miravete. Es befindet sich zu Füssen des Miravete-Passes und zwischen den Flusstälern des Rio Tajo und Rio Tiétar. Dank dieser guten Lage wurde es zum Eingang zum Naturpark Monfrague. Die Kirche Ntra. Sra. de la Asuncion stammt aus dem 18. Jahrhundert. Über dieselbe Straße geht es zurück in Richtung Almaraz. Zuvor kann Romangordo und Higuera besucht werden.

Romangordo liegt bereits in der Nähe des Nachbarlandstrichs Las Villuercas. Im Dorf stehen einige Gebäude in der typischen Volksarchitektur der Extremadura. Religiöse Sehenswürdigkeiten ist die Kirche Santa Catalina (16. Jahrhundert). Weiter im Süden liegen Higuera und das bereits erwähnte Casas de Miravete. Higuera befindet sich inmitten der von Stein- und Korkeichen bedeckte Gebirgszüge Sierra del Campillo und Sierra del Frontal. Die Kirche wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert fertiggestellt.

Almaraz, ehemaliger Sitz des Herrschaftsgebietes von Blasco Gomez de Almaraz ist von den Ausläufern des Gebirgspasses von Miravete umgeben. Von der, im 15. Jahrhundert errichteten, Burg sind nur noch Reste eines Turms zu erkennen. In den Straßen befindet sich die Kirche San Andres (16. Jahrhundert). Direkt daneben befindet sich ein Prangerpfahl aus dem 16. Jahrhundert. In der Umgebung der Ortschaft führt eine gewaltige Quadersteinbrücke über den Rio Tajo (16. Jahrhundert). Das Wappen Karls V schmückt die Brücke.

Von Almaraz aus führt die Reise in das etwas nördlicher liegende Saucedilla. Neben dem Dorfplatz erhebt sich die große Kirche San Juan Bautista (16. Jahrhundert, Bruchstein und Granitquader). In Casatejada, in der Flussebene des Tietar, steht ein seit 1965 kunsthistorisches Monument der Nation: Die Kirche San Pedro Ad-Vincula (15. Jahrhundert). Die ebenfalls im Dorfzentrum stehende Wallfahrtskapelle Ntra. Sra. de la Soledad wurde im 16. Jahrhundert erbaut und besitzt einen barocken Altaraufsatz.

Von Casatejada aus kann Serrejon erreicht werden. Ein Ort inmitten Steineichenwäldern, unmittelbar am Rand des Naturschutzgebietes Monfrague. Innerhalb des Orts wurden interessante, frühgeschichtliche Felsmalereien entdeckt. Die Kirche San Ildefonso hat ihren Ursprung im 16. Jahrhundert.

Ebenfalls in der Flussebene des Rio Tietar ist Majadas. Der wichtigste kunsthistorische Bau ist zweifellos die Kirche Salvador aus dem 16. Jahrhundert. Nach dem Überqueren des Tietar erreicht man die ersten Ausläufer des malerischen Vera-Landstrichs und ein bedeutendes Landwirtschaftszentrum der Extremadura, das vor allem für die Tabakproduktion bekannt ist: Talayuela. Auch Talayuela befindet sich in der Flussebene des Tietar und besitzt die im 16. Jahrhundert erbaute Kirche San Martin. An der Fassade ist eine schöne Sonnenuhr angebracht.

Zum Abschluss erfolgt eine Rundfahrt durch den Nordosten des Campo Aranuelo, eine Zone die bereits als Übergang zum benachbarten Landstrich La Vera angesehen werden kann und unmittelbar an der Provinzgrenze von Toledo liegt. Mehrere malerische, kleine Ortschaften können hier besucht werden, die an den Ufern des Tietar liegen und von einer wunderschönen Landschaft umgeben sind: Santa Maria de las Lomas, Tiétar del Caudillo, Rosalejo, Barquilla de Pinares und Pueblonuevo de Miramontes.




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