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Durch das Extremadura Tal des Flusses Alagon

Das Valle del Aragon: Entlang des Flusses werden kleine Dörfer und größere Ortschaften mit ihren jahrhundertealten Sehenswürdigkeiten besucht. Dabei kommt der Genuss der weitläufigen Ebenen mit landwirtschaftlicher Nutzfläche nicht zu kurz. Auch Abstecher in kleinere Bergdörfer stehen auf dem Programm. Genießen Sie Olivenhaine und die Gastfreundschaft der Bewohner in der Extremadura.

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Die Route dieser Rundreise bringt dem Besucher den Norden und Süden des Alagon Tales näher. Sie beginnt in der Stadt Coria. Die kunsthistorisch hochinteressante Ortschaft gründet in der Zeit der Römerherrschaft. Im damals genannten "Caurium" sind bis heute Teile der römischen Stadtmauern, die unter islamischer Herrschaft reformiert wurde, erhalten geblieben. Das auffälligste Bauwerk der Stadt ist zweifellos die Kathedrale Asuncion de la Virgen, die während des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. An der Frontfassade fällt das herrliche, platereske Portikum "El Perdon" auf. Weitere sehenswerte Gebäude sind die Burg (15. Jahrhundert) und der Bischofspalast (17. Jahrhundert). Für das im Juni abgehaltene Fest "Fiesta del Toro de San Juan" ist die Stadt Coria in ganz Spanien, sowie unter Touristen sehr bekannt.

Der Ort Moraleja liegt nordwestlich und ist über die Landstrasse Ex-109 zu erreichen. Das Dorf liegt bereits in den Ausläufern der Sierra de Gata und in unmittelbarer Nähe des Flusses Arrago. Es handelt sich um ein typisches, landwirtschaftlich geprägtes Dorf mit künstlich bewässerten Anbaugebieten. Das bedeutendste historische Gebäude ist die Kirche Ntra. Sra. de la Piedad, die im Renaissance-Stil aus Bruchstein erbaut wurde. Außerdem lohnt sich ein Besuch im Komtureihaus (Casa de la Encomienda).

Die Rundreise geht weiter in Richtung Norden in das von Olivenhainen umgebene La Moheda und Guijo de Coria. Zwischen beiden Ortschaften ist der Borbollon-Stausee zu sehen. Ein imposanter Anblick.

In Guijo de Coria steht die aus Bruch- und Granitstein gebaute Kirche San Esteban (15. und 16. Jahrhundert). Noch vor der EX-109 liegt Calzadilla, in dessen Dorfzentrum die interessante Wallfahrtskapelle Santo Cristo steht. Sie beherbergt eine Heiligenstatue des Cristo de la Agonia vom italienischen Künstler Lucas Mitata. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Auf der Ex-108 wird erneut Coria passiert, um Puebla de Argeme kennenzulernen. Es handelt sich um ein im 20. Jahrhundert entstandenes Landwirtschaftszentrum, dessen Bewohner hauptsächlich vom Anbau auf künstlich bewässerten Feldern leben. Die kurze Geschichte des im Westen liegenden Dorfes Alagon ist ähnlich.

Nun führt die Rundreise nach Morcillo, ein weiteres Landwirtschaftszentrum, das Wasser aus den Flüssen Alagon und Arroyo Grande bezieht. Die Renaissance-Kirche San Andres wurde im 18. Jahrhundert erweitert. Durch das Flusstal des Alagon, die La Acena durchquerend, geht es nach Valdeobispo. Der kleine Stausee versorgt die Anbaugebiete des Alagon mit Wasser. Die Kirche San Pedro Apostol ist ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert und in der Kapelle Ntra. Sra. de Valverde ist eine romanische Statue der Mutter mit dem Heiligen Kind zu bewundern.

Es geht weiter in den Norden nach Santibanez El Bajo, dessen Kirche Santiago Apostol Ende des 16. bzw. Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Die Bruchstein Wallfahrtskapelle Cristo de La Paz stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Zunächst geht es weiter nach Aceituna. Dieser Ort besitzt einen Gottestempel aus dem 16. Jahrhundert und eine aus Quadersteinen errichtete Kirche Santa Maria. Dann geht es nach Ahigal zurück, das im Norden von Santibanez El Bajo und in der Nähe des Gabriel y Galan-Stausees liegt. Die Kirche La Asuncion stammt aus dem 16. Jahrhundert, die Kapelle Santo Cristo de los Remedios aus dem 18. Jahrhundert.

Über Guijo de Granadilla geht es weiter nach Mohedas de Granadilla. Das Dorf liegt an den Ufern des Gabriel y Galan-Stausees. Auf dem Hauptplatz befindet sich die Kirche San Ildefonso (Bruch- und Quaderstein).

Die ausgezeichneten Oliven und Olivenöle von Marchagaz sind in der gesamten Extremadura bekannt. Die Kirche heißt Santiago Apostol. In der Nähe befindet sich das ebenfalls von weiten Olivenhainen umgebene Palomero. Die Kirche San Miguel (18. Jahrhundert) ist das auffälligste Gebäude im Dorf. Cerezo liegt zwischen dem Fluss Alagon und der Sierra de Santa Barbara. Das bedeutendste Bauwerk ist auch hier die Kirche San Juan Bautista (18. Jahrhundert).

Auf dem Weg nach Villanueva de la Sierra liegt das Dorf Santa Cruz Paniagua. Die Kirche Santa Maria Magdalena (17. Jahrhundert) ist ein schönes Beispiel für die hier typischen Landkirchen. Aus dem 16. Jahrhundert stammen die Kirche Salvador und die Kapelle Cristo.

Die Stadt Villanueva de la Sierra besitzt einen wunderschönen Plaza Mayor, an dessen Seiten sich sowohl das Rathaus, als auch mehrere historische Gebäude – eines davon mit römischen Inschriften – befinden. Auf dem höchsten Punkt des Ortes steht eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert: Die Kirche Ntra. Sra. de la Asuncion. Sie ist aus Quadersteinen gebaut und besitzt einen malerisch, gewundenen Turm.

Entlang der Landstrasse Ex-204 nach Süden befindet sich Pozuelo de Zarzon. Das Dorf ist von weitläufigen Olivenhainen umgeben. Unter seinen Gebäuden sticht die Renaissance-Kirche San Pedro (Quaderstein) hervor. Am Ortsrand steht die barocke Wallfahrtskapelle Cristo.

Ganz nah ist das Dorf Villa del Campo. Die beiden interessantesten religiösen Sehenswürdigkeiten sind die KircheAngeles (16. Jahrhundert) und die im Barock-Stil erbaute Kapelle Cristo. Letztere ist umgeben von einer malerischen Via Crucis aus Granitstein.

Bevor Montehermoso erreicht wird, kann die Kirche San Pedro (16./17. Jahrhundert) in Guijo de Galisteo besichtigt werden. Die verwendeten Baumaterialien sind Bruchstein und Granitquader. Ein weiteres interessantes, kirchliches Gebäude ist die Wallfahrtskapelle Cristo aus dem 16. Jahrhundert. Das nächste Dorf der Route ist Montehermoso. Es ist bekannt für die ausgefallenen, traditionellen Mützen. Diese ergänzen die hier typische Tracht. Auch die Stickarbeiten erlangten weitreichenden Ruf. Die Kirche Asuncion stammt aus dem 16. Jahrhundert und besitzt ein Hauptportal aus dem 18. Jahrhundert.

An der gleichen Landstrasse befindet sich Carcaboso mit der aus Bruchstein- und Schiefermaterial erbauten Kirche Santiago Apóstol (16. Jahrhundert). Die Kirche der weiter südlich am Fluss Alagon gelegenen Ortschaft Aldehuela del Jerte hat ihren Ursprung ebenfalls im 16. Jahrhundert. Südlich von Aldehuela del Jerte befindet sich, direkt an der Ex-108 gelegen, der Ort Galisteo. Die beeindruckende mittelalterliche Festungsmauern aus der islamischen Almohadenepoche (13. Jahrhundert) umringt die Altstadt. Sie besteht aus Rund- und Flusssteinen. Innerhalb dieser Mauern wartet die Kirche Ntra. Sra. de la Asuncion, mit einer herrlichen Mudejar-Apsis aus dem 13. Jahrhundert, auf Besucher.

Holguera befindet sich weiter im Süden, in der Nähe der Nationalstrasse A-66, die ehemalige Römerstrasse "Vía de la Plata" (Silberstrasse). Die Kirche ist der Heiligen Magdalena gewidmet und wurde im 16. Jahrhundert erbaut.

Vor der Besichtigung des Ortes Torrejoncillo erfolgt ein Abstecher nach Riolobos. Der Ort liegt in der Nähe des Flusses Alagon. Im 16. Jahrhundert errichteten die Dorfbewohner die Kirche Santa Catalina im Renaissance Stil aus Schiefer und Bruchstein. Torrejoncillo befindet sich unmittelbar an der Landstrasse Ex-109. Der Ort hat durch sein "turistisch wertvolles" Volksfest "La Encamisá" weitreichenden Ruf erlangt. Das Fest findet jedes Jahr in der Nacht vom 7. zum 8. Dezember statt. Die Kirche San Andrés wurde im Renaissance-Stil gebaut, besitzt jedoch eine barocke Hauptfassade.

Nur wenige Kilometer von Torrejoncillo entfernt liegt Portaje, dessen schönste Sehenswürdigkeiten die Kirche San Miguel (16. Jahrhundert) ist. Das Mauerwerk besteht aus Granitquadern, die das Bruchsteinmaterial verstärken. Ebenfalls am Flussufer liegen die Ortschaften Pescueza und Cachorilla. In dieser beeindruckenden Landschaft nisten zahlreiche fahlrote Geier. In Pescueza ist die Kirche San Francisco (18. Jahrhundert, Schiefer und Bruchstein) und in Cachorrilla die Kirche San Sebastian (16. Jahrhundert) die Sehenswürdigkeit.

Die Rundreise geht weiter nach Süden nach Acehuche. Dort wird jeden Januar, am Tag des Heiligen Sebastian, das Fest "Las Carantonas" gefeiert, das auf regionaler Ebene unter Touristen sehr beliebt ist. Die Kirche San Juan Bautista besitzt ein gotisches Hauptportal aus dem 15. Jahrhundert. Die Wallfahrtskapellen Cristo und Santa Maria haben ihren Ursprung im 17 Jahrhundert.

Auf dem Weg nach Canaveral kann von der Straße aus die arabische Burg Marmionda in Portezuelo ausgemacht werden. Im Gebirgspass Portezuelos zog sich bereits zu Römerzeiten die Verbindungsstrasse zwischen Caurium (Coria) und Alconétar. Die Kirche Santa Maria ist ein religiöses Bauwerk des 16. Jahrhundert.

Das berühmte Franziskanerkloster San Pedro de Alcantara – auch El Palancar genannt – hat der Ortschaft Pedroso de Acim zu gewissem Ruf verholfen. In Dorf fällt die Kirche Santa Marina auf.

Zum Abschluss der Rundreise ist der Besuch in Canaveral auf der Tagesordnung. Der Ort liegt unmittelbar an der Nationalstrasse N-630. Die schönsten religiösen Sehenswürdigkeiten sind die frühgotische Kirche Santa Marina, die San Roque-Kapelle (16. Jahrhundert) und die Humilladero-Kapelle (18.Jahrhundert). Im näheren Umfeld von Canaveral steht das barocke Sanktuarium Ntra. Sra. de Cabezón, Schutzheilige des Dorfes. Im nahegelegenen Dorf El Arco steht eine urige, Jahrhunderte alte Ulme.

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