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Von der Stadt Plasencia zum Naturpark Monfrague

Von Plasencia aus geht es direkt zum Naturpark Monfrague. Sehenswürdigkeiten sind diesmal neben Kirchen, Burgen und Palästen, die atemberaubende Natur der Extremadura. Flora und Fauna stehen im Mittelpunkt.

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Die Rundreise beginnt in der Stadt Plasencia am Ufer des Flusses Jerte. Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert (1186) von König Alfonso XIII gegründet und war ein strategisch wichtiger Standort der umliegenden Landstriche. Sie lag an der Ruta de la Plata (südlicher Jakobsweg, Silberstrasse), die heute die N-630 ist und den Norden mit dem Süden der Region Extremadura verbindet.
Seit dem 15. Jahrhundert verlagerten die berühmtesten Adelsfamilien der Extremadura ihren Wohnsitz in die Stadt, was heute an dem sehr bedeutenden kunsthistorischen Erbe im westlichen Spanien zu erkennen ist. Das wichtigste Bauwerk ist zweifelsohne die Kathedrale bzw. die Kathedralen: Die Alte Kathedrale (13. Jahrhundert), in romanischen und gotischen Stil, und die Neue Kathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Dort kann ein schönes Museum besucht und hervorragende Stilelemente der Romanik, Gotik, Renaissance und Barock besichtigt werden. Beispielsweise der Hauptaltaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert von Gregorio Fernandez, der Reliquien-Altar aus dem 18. Jahrhundert und das Chorgestühl, ein Meisterwerk von Rodrigo Aleman, aus dem 16. Jahrhundert.
Außerdem empfiehlt sich ein Rundgang durch die Altstadt von Plasencia. So gelangt der Besucher zu einigen malerischen Orten: Der schöne und einladende Plaza Mayor, Mittelpunkt der Stadt, wo am ersten Dienstag im August das unter Touristen beliebte Fest Martes Mayor gefeiert wird.
In den Strassen und Gassen der mittelalterlichen Altstadt überrascht Plasencia mit zahlreichen Palästen, wie der Palast der Monroy, der Dos Torres von Mirabel, der Trejo y Vargas, der Carvajal-Giron, La Casa del Dean oder der berühmte Bischofspalast. Die Kirchen Plasencias vertreten drei Kunststile: Romanik, Renaissance und Barrock. Sehenswert sind San Nicolas, San Martin, San Salvador und San Pedro. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Museo Etnografico Textil Perez Enciso, eines der besten Spaniens, die Jagdsammlung des Mirabel-Palastes. Nach einem Spaziergang entlang der beeindruckenden Stadtmauern wird das Sanktuarium der Virgen del Puerto erreicht, von wo aus die gesamte Stadt überblickt werden kann.

Der Weg der Rundreise führt zum Naturpark von Monfrague. Unterwegs, über die N-630, ist die Ortschaft Casas de Millán zu erreichen. Diese Ortschaft ist stolz auf die interessante Kirche San Nicolás de Bari (16. Jahrhundert). Nur wenige Kilometer vom Dorf entfernt liegt die Wallfahrtskapelle Ntra. Sra. de Tebas (18. Jahrhundert), die eine Heiligenstatue der Jungfrau aus dem 16. Jahrhundert in sich aufbewahrt.

Von Casas de Millán geht es ein Stück auf der N-630 zurück, um nach Mirabel zu gelangen. Hier können noch immer die Reste der Burg (13. Jahrhundert) auf dem Peña del Acero-Berg betrachtet werden. Im Dorfinneren befindet sich eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert, in der die Schutzherrin von Mirabel, die Virgen de la Jarreta, angebetet wird.

Bereits innerhalb des Monfrague-Gebietes ist das Dorf Serradilla. Es ist in der ganzen Gegend durch das Kloster Santo Christo bekannt. Das barocke Kloster besitzt eine wunderschöne Heiligenstatue des Cristo de la Victoria und eine spektakuläre Bildersammlung aus dem Barockzeitalter. Die Kirche Asunción stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Torrejón el Rubio befindet sich zwischen den beiden Flüssen Almonte und Tajo. Zwei Elemente haben das Dorf berühmt gemacht: Die vorrömischen Grabmale und das Eingangstor zum Naturschutzgebiet Monfrague. Die Gemeindekirche ist San Miguel Arcangel gewidmet.

Bereits von der Strasse nach Villarreal de San Carlos aus, von einer Geländeerhöhung, sind die Reste einer arabischen Festung zu erkennen. Am Fuße der Burg entstanden mehrere Höhlen mit Wandmalereien aus der frühen Geschichte. In Villarreal de San Carlos steht das Informationsbüro und Deutungszentrum des Naturschutzgebietes. Mehrere Wanderwege ermöglichen das Kennenlernen dieser atemberaubenden Landschaft in der Extremadura. Hier existiert ein, für diese Region einzigartiger Mittelmeerwald. Das Informationsbüro informiert den Besucher über alles, was der Naturpark zu bieten hat: Aktivitäten, Tierarten, die in ganz Europa ausgestorben sind und nur noch hier vorkommen, sowie über die vielfältige und hervorragend erhaltene Flora. Der Naturpark ist das Reich vieler Vogelarten, wie z.B. von fahlroten und schwarzen Geiern, Schmutzgeiern, Imperial- und Königsadlern oder schwarzen Störchen. Auch zahlreiche andere Raubvogelarten sind zu beobachten, die in den umliegenden Wäldern nisten. Der Naturpark beherbergt darüber hinaus einige Luchse, ein Tier das in fast ganz Europa bereits ausgestorben ist.

Nur wenige Kilometer entfernt endet die Rundreise in Malpartida de Plasencia. Der von Steineichenwäldern umgebene Ort liegt in unmittelbarer Nähe der Stadt Plasencia. Im Dorfzentrum ragt der Turm der gewaltigen Kirche San Juan Bautista (16. Jahrhundert) heraus. An ihrem Turm ist das Wappen des Plasencia-Bischofs Gutierrez de Vargas Carvajal zu erkennen.

 




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