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Durch die Campina Sur

Eine Rundreise durch die Campina Sur. Von Llerena nach Villagarcia de la Torre vorbei an Schlössern, Burgen, Klöster und Kirchen. Dabei werden kleine Dörfer nicht ausgelassen. Eine Tour zu den Überresten ehemals mächtiger Herrscher, wie die Mauren und Römer.

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Die Rundreise beginnt in Llerena, in einem wunderschönen Dorf, das unter arabischer Herrschaft Ellerina genannt wurde. Für lange Zeit befand sich dort der Sitz des Santiago-Ordensmeisters. Seit dem 15. Jahrhundert ist es eine eigene Diözese. Im Jahre 1487 wurde es zum Hauptsitz der Heiligen Inquisition, der etwa 500 verschiedene Ortschaften kontrollierte.
Sowohl Barrock-, als auch Mudejar-Stil sind dort vertreten. Sehenswerte Gebäude sind die Kirche Ntra. Sra. de la Granada (15. Jahrhundert), der Patio del Tribunal de la Inquisicion und der geschmackvolle Bischofspalast. Der Plaza Mayor vor der Kirche ist ein malerischer Platz, der größtenteils von Säulenvorbauten mit Rundbögen umgeben ist.
Ein Besuch in der Kirche Santiago (15. Jahrhundert) sollte nicht ausgelassen werden. Dort befindet sich das Grab des letzten Santiago-Ordensmeisters Alonso de Cardenas. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind der Palacio de Luis de Zapata, das gegenwärtige Gerichtsgebäude im Platereskstil, und das Kloster Santa Clara, das aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt.

Weiter geht die Rundreise nach Fuente del Arco, das sich fast schon an der Provinzgrenze zu Sevilla befindet. Unterwegs wartet das Dorf Casas de Reina auf einen kurzen Besuch. Die Kirche wurde im Mudejar-Stil erbaut. Nur wenige Kilometer davon entfernt liegen in den Ausläufern der Sierra Morena die römischen Ruinen von Regina. Unter anderem ist der Ausblick auf ein herrliches Theater aus der Römerzeit, mit einer Kapazität für ca. 1.000 Besucher, zu genießen.
Vom Theater aus ist die Ruine einer gewaltigen arabischen Festung im nahegelegenen Ort Reina zu erkennen, die zum Kunsthistorischen Monument erklärt wurde. Bis heute ist die westgotische Basilika erhalten geblieben. Reina ist ein wunderschönes weißes Dorf. Von dieser hohen Lage kann man den Blick über die enorme Campina Sur und die phantastische Sierra Morena schweifen lassen.

Nun geht es weiter nach Fuente del Arco, der letzte Ort in der Extremadura an der Landstraße, die sich durch die Sierra Morena bis zum andalusischen Guadalquivir-Tal zieht. Typische, weißgestrichene Häuser und die schöne Mudejar-Kirche Virgen de Ara prägen das Dorfbild. Ganz in der Nähe befindet sich das Naturschutzgebiet Mina de la Jayona.

Von Fuente del Arco geht es zurück nach Llerena und von dort über die Nationalstrasse N-432 nach Berlanga. Auf dem Weg dorthin steht ein Abstecher nach Ahillones und Valverde de Llerena auf dem Programm.

Das an der N-432 gelegene Ahillones besitzt eine wunderschöne, weiß angestrichene, barrocke Gemeindekirche Ntra. Sra. de los Remedios.

Valverde de Llerena wurde im 13. Jahrhundert vom Santiago-Ordensritter Rodrigo de Valverde gegründet. Die Kirche Inmaculada Concepcion ist ein ausgezeichnetes, religiöses Kunstwerk aus dem 16. Jahrhundert. Sowohl gotische, als auch Mudejar-Stilelemente wurden hier vereint.

Erneut über die N-432 wird Berlanga erreicht. An diesem Standort existierte bereits zu Römerzeiten eine Siedlung, die auf der Verbindungsstrecke Merida - Cordoba lag. Im Dorfinneren sind mehrere interessante Exemplare religöser Architektur, wie die Renaissance/Barrock-Kirche Ntra. Sra. de Gracia (16. Jahrhundert) oder die Santo Domingo-Kapelle (15. Jahrhundert). In der näheren Umgebung gibt es einen Erholungs-Naturpark.

An der gleichen, ehemaligen Römerstraße liegt auch Azuaga, ein sehr wichtiges Dorf in der Gegend. Es besitzt ein reiches, kulturelles Erbe von vielen vergangenen Kultureinflüssen. Jedoch wird zunächst das von der N-432 abseits gelegene Maguilla besucht. Deren spätrömische und westgotischen Überreste sind sehr sehenswert. Maguilla ist vermutlich islamischen Ursprungs. Eines der interessantesten Bauwerke ist die Kirche Ntra. Sra. de Gracia, die während des 18. Jahrhunderts aus Bruch- und Ziegelstein errichtet wurde.

Der nächste Stop ist Azuaga. Die Lage inmitten der Übergangszone zwischen den römischen Provinzen Betica und Lusitania ließ den Ort während vieler Jahrhunderte zu einem wichtigen Bevölkerungskern werden. Die Burg, das Castillo de Miramontes, ist arabischen Ursprungs. Die bedeutendsten architektonischen Elemente der beeindruckenden, spätgotischen Kirche Ntra. Sra. de la Consolación (16. Jahrhundert) sind die Puerta del Perdon und der gewaltige Glockenturm. Die Kirche Mercedes wurde im Kunststil Mudejar gestaltet. Die Gemeindekirche Christo del Humilladero dagegen in barockem Stil. Unbedingt sollte das völkerkundliche Museen besucht werden.

Die Rundreise führt nun in das leicht abseits gelegene Malcocinado direkt südlich von Azuaga. Das Dorf liegt an einem malerischen Ort mitten in den Ausläufern der Sierra Morena. Dort können zwei über 15 Meter hohe Pfeiler besichtigt werden, die von den Dorfbewohnern El Grande und Fuente de la Machacona getauft wurden. Die Kirche ist San Antonio Abad gewidmet.

Zurück auf der N-432 gelangen wird nach Granja de Torrehermosa. Das Dorf verdankt seinen Namen dem beeindruckenden Mudejar-Turm (torre hermosa = grosser/schöner Turm) und der Kirche Purisima Concepcion (Anfang 16. Jahrhundert). Das im 15. Jahrhundert gegründete Dorf besitzt ferner zwei attraktive Wallfahrtskapellen: Christo del Humilladero und La Magdalena.

Es geht wieder zurück zur Landstrasse Ex-103, die zum im Norden gelegenen Retamal de Llerena führt. Das zwischen La Campina und La Serena gelegene Dorf ist stolz auf zahlreiche Überreste römischer Bauwerke. Im Dorfzentrum steht die Gemeindekirche San Pedro Apostol (16. Jahrhundert).

Der nächste Ort liegt wieder ein Stück zurück zu Füssen der Sierra de los Argallanes. Campillo de Llerena mit einigen Sehenswürdigkeiten. Die im gotischen und Mudejar-Stil gestaltete Kirche San Bartolome, mit der aus Ziegelsteinen gefertigten Hauptfassade, zählt zu den schönsten in der Campina Sur.

Weiter auf der Ex-103, Richtung Südwesten, wird Valencia de las Torres erreicht. Hier ist die Kirche Ntra. Sra. de la Asuncion (15. Jahrhundert) mit einem Mudejar-Turm zu besichtigen
Nur wenige Kilometer von Valencia de las Torres entfernt führt eine malerische mittelalterliche Brücke über den Fluss Matachel.

Die Ortschaft Llera ist westgotischen Ursprungs und ging im Mittelalter an den Santiago-Orden über. Die schönste Sehenswürdigkeit ist die Kirche San Sebastian (15. Jahrhundert). Die Kapelle San Bartolome stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Das nächste Routenziel ist das nahegelegene Higuera de Llerena, das im 13. Jahrhundert gegründet und dem Santiago-Ordensmeister Pelai Perez Correa zugeschrieben wurde. Die Kirchen Ntra. Sra. del Valle (16. Jahrhundert) und San Isidro, sowie die Wallfahrtskapelle Santo Christo del Humilladero sind die einzigen Sehenswürdigkeiten.

Über die Ex-202 geht es nun weiter nach Usagre. Das Dorf ist tartessischen Ursprungs und wurde im Laufe der Geschichte von zahlreichen Kulturen – Römer, Westgoten, Araber und Christen geformt. Im 13. Jahrhundert wurde der Ort zum Komtureisitz des Santiago-Ordens. Die Kirche Ntra. Sra. de Gracia (15. Jahrhundert) enthält gotische und Mudejar-Stilelemente. Weitere reizvolle Bauwerke sind die Kapelle Christo de la Piedad, das Inquistionsgebäude und die römische Brücke.

Die bedeutendsten Bauwerke im nahegelegenen Bienvenida befinden sich am Hauptplatz: Die Kirche Ntra. Sra. de los Angeles, mit einem Glockenturm, der teils im Mudejar-Stil und teils im Barrockstil (17. Jahrhundert) erbaut wurde, und der Komtureisitz des Santiago-Ordens, der heute als Rathaus genutzt wird.

Der letzte Ort auf der Rundreise durch die Campina Sur ist Villagarcia de la Torre, das östlich von Bienvenida und gleichzeitig wieder nahe des Ausgangsortes Llerena liegt. Bis heute kann die Ruine der Burg aus dem 16. Jahrhundert besichtigt werden. Der Bau der Kirche Ntra. Sra. de Araceli erfolgte vom 15. bis 17. Jahrhundert. Ebenfalls einen Besuch wert sind das Kloster Merced (16.Jahrhundert) und das barocke Gebäude Casa de los Grajeras.


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