Die offizielle Webseite der Region Extremadura
Das ideale Reiseziel für Natur- und Kulturliebhaber!   Englische Fahne   Deutsche Fahne   Spanien Fahne    
  Extremadura Karte
Extremadura kennenlernen!
Extremadura erreichen!   Bild1   Unterkünfte finden!   Bild2   Extremadura auf der Karte!   Bild3   Routen   Bild4   Kontakt   Bild5  
Über Die Raya Richtung Norden

Diese Route führt von Badajoz entlang der Grenze zwischen Spanien und Portugal über zahlreiche Dörfer und Kleinstädte in den Nordwesten der Extremadura bis nach Valverde del Fresno im westlichsten Gebiet der Sierra de Gata.

  Alojamiento
 
 

Diese Tour beginnt mit der Fahrt nach Norden von Badajoz nach Alburquerque. Auf dem Weg befindet sich das Dorf Botoa am Fluss Rio Zapaton. Tausende von Pilger zieht es regelmäßig am Sonntag nach der Auferstehung Christi hierher. Sie feiern in diesem populären Wallfahrtsort zwischen unzähligen Steineichen den Tag der Jungfrau von Botoa.

Am Rio Zapaton ist das Dorf Villar de Rey zu finden. Durch die Nähe zum Stausee Pena del Aguila etablierten sich die Dorfbewohner zu ausgezeichneten Fischern. Das von Korkeichenwäldern und Granitfelsböden umgebene Dorf erlangte außerdem einen internationalen Ruf durch die Schieferproduktion. Die Kirche Ntra. Sra. del Rosario wurde im 16. Jahrhundert errichtet, die zweite Wallfahrtskapelle Ntra. Sra. de la Rivera liegt am Dorfrand.

Etwas weiter nördlich, bereits im Bereich der Sierra de San Pedro und der Sierra de Albuquerque, liegt Alburquerque. Die Anfang des 14. Jahrhundert erbaute Burg Castillo de Luna ist wohl das beeindruckendste Monument. Momentan dient sie als Jugendherberge der Junta de Extremadura. Doch es lohnt sich auch eine Besichtigung der Gemäuer und des beeindruckenden Burgturmes, die sehr gut erhalten sind. Im August leben hier mittelalterliche Festspiele wieder auf.
Der Ort war ursprünglich komplett von einer Mauer umringt. Bis heute sind einige Tore zu sehen, wie la Puerta de la Villa. Die Kirche Sta. Maria del Mercado (13. Jahrhundert) wurde allerdings im 14. Jahrhundert im romanischen und Mudejar-Stil wieder errichtet. Die Gemeindekirche San Mateo stammt aus dem 16./17. Jahrhundert. Im Zentrum säumen typische mittelalterliche Strassen zahlreiche Häuserfassaden aus Quadersteinen und gotischen Spitzbögen. Diese Dorfzone nennt sich zurecht barrio medieval (Mittelalterviertel).

Richtung Nordwesten entlang des Flusses Gevora wartet La Codosera sowie mehrere kleine Dörfer in der atemberaubenden Landschaft der Sierra de Albuquerque. Die Grenzlage zu Portugal erklärt vielleicht auch den Standort der malerischen Burg. Auch hier wird die enge Verknüpfung von Macht und Kirche deutlich: Gleich neben der Burg ist ein Bildnis des Herzen Jesu Christi errichtet. Das herausragendste Gebäude der Ortschaft ist die Kapelle Ntra. Sra. de Chandevila. Jedes Jahr am 27. Mai findet hier eine der berühmtesten und beliebtesten Wallfahrten im Westen der Extremadura statt.

In den nördlichen Gebirgszügen, inmitten von Stein- und Korkeichenwäldern, ist San Vicente de Alcantara. Die Korkhauptstadt der Extremadura verdankt ihren Titel den so genannten Bäumen, die das notwendige Rohmaterial für die Korkproduktion liefern. Die klassizistisch gestaltete Kirche San Vicente Martir stammt aus dem 18. Jahrhundert. Im Umland des Ortes können viele Dolmen besichtigt werden. Einige davon wurden extra in touristische Routen aufgenommen und sind beschildert. Auf jeden Fall lohnt sich die Besichtigung der nahegelegenen Burg Castillo de Piedrabuena (14. Jahrhundert), die der Sitz des Alcantara-Ordens war.
Weiter im Nordwesten liegt das ebenfalls von Stein- und Korkeichen umringte Valencia de Alcantara. Hier ist in einer gewaltigen Faltung der Erdkruste sogar Granitgestein zu sehen. Die unzählbaren und perfekt erhaltene Megalithdolmen sind, Dank hervorragender Ausschilderung und guter Wegsamkeit des Geländes, sehr einfach zu besichtigen. Für jeden Liebhaber historischer Bauwerke sind sie ein Muss!
Im Dorf steht eine wunderschöne Kirche (Ntra. Sra. de Rocamador) aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Sie wurde zum "Kunsthistorischen Monument" erklärt. 1497 fand dort die Hochzeit zwischen Isabel, Tochter der Katholischen Könige, und Manuel el Afortunado von Portugal statt. Valencia de Alcantara besitzt darüber hinaus eines der schönsten gotischen Viertel ganz Spaniens. Eine Vielzahl an gotischen Spitzbögen ziehen sich über Haustüren und Fenstern. Eine gotische Fassade schmückt die Renaissance - Kirche Encarnacin. Jedes Jahr, am 15. Mai findet hier die traditionelle San Isidro-Wallfahrt statt, die auch unter Touristen sehr beliebt ist.

In der Nähe von Valencia de Alcantara an der Grenze La Raya zu Portugal liegen einige kleinere Siedlungen: La Fontanera, La Acena de la Borrega, Las Lanchuelas, Alcorneo und Jola. Die Landschaft hier ist ein weiteres Highlight der Extremadura. Grüne Korkeichen- und Tannenwälder bilden einen schönen, frischen Kontrast in der Gegend voller Grabhügel Diese Sierra de San Pedro ist zurecht ein Naturschutzgebiet.

Von Valencia de Alcantara aus geht es weiter nach Nordenwesten bis in das westlichste Dorf der Extremadura: Cedillo. Es liegt an den gewaltigen und wichtigen Wasserlieferanten Rio Tajo und Rio Sever, die an dieser Stelle gleichzeitig eine natürliche Grenze zum benachbarten Portugal bilden. In Cedillo angekommen, zieht die Kirche San Antonio de Padua (19. Jahrhundert) die Aufmerksamkeit auf sich. Etwa fünf Kilometer von Cedillo entfernt liegt Herrera de Alcantara inmitten der sagenhaften Flusslandschaft. Der Rio Tajo bahnt sich seinen Weg zwischen flachen Bergen und Hügeln seinen Weg durch diese Raya-Landschaft. Die Barockkirche San Sebastian stammt aus dem 18. Jahrhundert und besteht vorwiegend aus Bruchstein.

Weiter im Osten befindet sich der Ort Santiago de Alcantara. Im nahegelegenen Dorf La Cueva del Borrico sind Steinzeitmalereien zu betrachten. Das bedeutendste Bauwerk des Dorfes ist die Kirche Ntra. Sra. de la Consolacion (15. Jahrhundert).

Die Tour geht weiter nach Alcantara. Zunächst kann das Dorf Carbajo, zu Füssen der Sierra de Santiago, besichtigt werden. Ein außergewöhnliches Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert, die Kirche Santa Marina auf der Plaza Mayor, zieht mit einem lateinischen Kreuz die Aufmerksamkeit auf sich.
Fast direkt an der Raya und in der Nähe der Sierra de San Pedro liegt Membrío. Die barocke Kirche Ntra. Sra. de Gracia stammt aus dem 18. Jahrhundert und durchbricht den Hintergrund der weiß gestrichenen Häuserwände.

Als nächstes liegt das historische Alcantara am Ufer des Rio Tajo auf der Route. Die Besiedelung begann hier bereits sehr früh. Die Römer und Araber zählen darunter zu den eher jüngeren Fremdmächten. Auch wurde hier der Ritterorden San Julian de Pereiro, der als Ritterorden von Alcantara bekannt ist, gegründet. Das eindrucksvollste Bauwerk ist dem Römer Gaius Iulius Lacer zu verdanken, der im 2. Jahrhundert n. Chr. zu Ehren des Imperators Trajan eine über 200 Meter lange Brücke über den Fluss Flüsse bauen ließ.
Das Kloster San Benito wurde vom Alcantara-Orden im 16. Jahrhundert über die Überreste einer arabischen Burg errichtet und besitzt einen herrlichen, gotischen Klosterhof. Der Bau der Kirche Ntra. Sra. de Almocovar begann im 13. Jahrhundert und endete erst im 16. Jahrhundert. In der protogotischen Kirche befindet sich die Grabstätte des Komturen Antonio Bravo de Jerez sowie kunstvoll bemalte Tafeln von Luis de Morales.
Neben der Kirche San Pedro de Alcantara (17. Jahrhundert) steht das Denkmal zu Ehren des Heiligen Petrus. Darüber hinaus können Paläste, Klöster und Kapellen, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert errichtet wurden besichtigt werden.

Piedras Albas befindet sich hinter der Brücke, vorbei am Staudamm des Alcantara-Sees. Die Kirche Ntra. Sra. de la Romana des Grenzortes zu Portugal wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Die gotischen Stilelemente sind sehenswert.

Weiter nördlich liegt Zarza la Mayor. Der Komturei-Hauptsitz des Alcantara-Ordens liegt ganz in der Nähe der Burg Castillo de Penafiel, die im 15. und 16. Jahrhundert genau an der Grenzlinie Raya errichtet wurde. Direkt an der Plaza Mayor de Zarza öffnet die Königliche Seidenfabrik ihre Türen für Besucher. König Fernando VI ließ diese im 18.Jahrhundert bauen. An demselben Platz steht auch die Kirche San Andres (16. Jahrhundert). Die San Juan-Kapelle (17. Jahrhundert) ist im klassischem Stil gehalten und die wunderschönen Spitzbögen aus Granit des Brunnens Fuente Conceja sind bis heute erhalten geblieben.

Jenseits des Flusses liegt die Ortschaft Ceclavin. Sie ist vor allem für die erstklassig angefertigten Silber-, Keramik- und Töpferarbeiten bekannt. Der weitläufige Plaza Mayor und die Kirche der Asuncion (Ntra. Sra. de los Apóstoles) sind wahre Schätze. Letztere wurde zwischen 1500 und 1600 errichtet.

Schließlich geht die Reise weiter von Ceclavin vorbei an Cilleros nach Valverde del Fresno. Dieses Dorf liegt mitten in der Sierra de Gata. Diese Berglandschaft ist die Heimat des Iberischen Luchses. Gastronomie wie hausgemachte Süßwaren sind Spezialitäten in Alburquerque und Alcantara. Wild-, Rebhuhn- und Hasengerichte sind daneben ebenso lecker wie Fleischeintöpfe aus Lamm und Zicklein. Die Verköstigung hausgemachter Wurstwaren bilden einen krönenden Abschluss der Reise.

 



Alojamiento  
 
Die Region Extremadura
Extremadura Highlights| Kunst, Kultur & Feste | Lust auf Natur | Extremaduras Vergangenheit | Genießerland Extremadura
Römische Antike | Natur- und Nationalparks | Silberweg durch die Extremadura pilgern | Weine und Küche | Caceres und Merida: Feste und Festivals | Spanischkurse | Golfplätze und Wellness -Angebote | Wandern und Radfahren | Vogelbeobachtung | Angeln | In Badajoz ins Kanu steigen | Palästen und Pilgerherbergen | Religiöses Brauchtum | Das iberische Schwein | Caceres als Kulturhauptstadt Europas | Nachhaltigkeit in der Extremadura | Über allen scheint dieselbe Sonne: Das Schicksal des Dörfchens Granadilla | Die Geschichte des Grenzlandes zwischen Spanien und Portugal | Der Weg letzte von Kaiser Karl V | Die Ritterorden der Extremadura | Die spanische Inquisition in der Extremadura | Cancho Roano | Orchideen | Almendralejo. Auf der "Straße des Weins" | Der Käse und die Schafe | Burganlagen | Kloster von Guadalupe | Museen | Motorradfahren | Kongresszentren in Badajoz und Merida
Diese Webseite wurde von der Extremadura Tourismus Behörden entwickelt. (Junta de Extremadura)
Impressum