DIE
ROUTE:
Wir beginnen unsere Route in Tornavacas, in der
nördlichsten Ortschaft des Jerte Tals, wo Kaiser
Karl V. am 11. November 1556 ausruhte, bevor er sich
daran machte, das Bergland zwischen dem Valle del Jerte und dem anliegenden Gebiet von La Vera zu überqueren.
Er kam am darauffolgenden Tag im Schloss der Grafen
von Oropesa in Jarandilla de la Vera an und einige
Monate später, am 3. Februar, begab er sich ins
Kloster von Yuste, den Ort, den er auswählte,
um sich zurückzuziehen und in dem er bis zu seinem
Tod lebte.
Nachdem wir die Wallfahrtskapelle Ermita de Santa Maria
de Tornavacas hinter uns gelassen haben, wandern wir
am linken Ufer parallel zum Fluss Rio Jerte und steigen
durch schöne Kastanienwälder bergan, bis wir
den Bergpass Collado de las Losas auf 1100 m ü.
M. erreichen. Von hier aus geht es auf mit großen,
flachen Steinen gepflasterten Teilstücken bis zum
sogenannten Puente Nuevo ("Neue Brücke"),
die erbaut wurde, um die Schlucht Garganta de la Serra
auf 900 m ü. M. überqueren zu können.
Weiter flussabwärts geht diese Schlucht in diejenigen
von Collado de las Yegüas über, wo sie die
Garganta de los Infiernos bilden, die im Volksmund
unter dem Namen Los Pilones bekannt ist.
Vom Puente Nuevo aus beginnen wir einen beträchtlichen
Anstieg, bis wir den höchsten Punkt dieser Wanderroute,
den Cerro de las Encinillas erreichen. Dieser ist
auf 1592 m ü. M. und somit leicht höher
als die nächste natürliche Erhebung, der
Collado de las Yegüas auf 1479 m.
Der Collado de las Yegüas dient auf dieser Wanderroute
als eindrücklicher, natürlicher Aussichtspunkt
über das Gebiet von La Vera und als idealer Ort
für eine Ruhepause, während der man diese
schöne Landschaft betrachten kann.
Nachdem wir diesen Punkt erreicht haben, beginnt bereits
der Abstieg in Richtung Jarandilla de la Vera auf
der Wanderroute Ruta de Carlos V, die bis zur Garganta
Yedron eine Zick-Zack-Linie beschreibt und später
durch Kastanienwälder führt. Hier kann man
bereits den schönen Ort Guijo de Santa Barbara,
den wir links hinter uns lassen, ausmachen. Zuletzt
überqueren wir eine der beiden Landstraßen,
die diesen Ort mit Jarandilla verbinden, wo wir nach
23 km, die wir ab unserem Ausgangspunkt im Gebiet
des Rio Jerte zurückgelegt haben, das Ziel unseres
Ausflugs erreichen.
DIE UMGEBUNG:
Das Naturschutzgebiet Reserva Natural de la Garganta
de los Infiernos, Orte von historischer Bedeutung
im Bezug auf den Aufenthalt Karls V., Bergland, Schluchten;
alte Wege, die das Valle del Jerte mit La Vera verbanden,
Kastanien- und Eichenwälder, ausgedehnte Farnfelder
und Dickichte aus einheimischen Sträuchern und
unzählige Stellen, die uns erlauben einmalig
schöne Ausblicke auf den Rio Jerte und auf La
Vera zu genießen. Auch an interessanten Tieren,
die typisch sind für dieses Gebiet, fehlt es
nicht. Man kann viele Geier und andere Raubvögeln,
Störche, Iberien Steinböcke, Wildschweine
und Perleidechsen zu Gesicht bekommen.
|