DIE
ROUTE:
Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die Herberge
Albergue de Santa María de Guadalupe und wir
wandern durch schöne bewaldete Gebiete, bis
wir zum ersten Anhaltspunkt auf unserem Weg entlang
der Grenze zu Portugal kommen: die Gebäude Casas
de la Duda.
Bevor wir die Casas de la Duda erreichen, durchqueren
wir das Ufergebiet des Flusses Río Jola und
kommen zum alten Weiler El Pino, der bis ins Jahr
1861 zur Gemeinde gehörte. Von hier aus folgen
wir unserem Weg und lassen links die Felsen Peñas
del Pino hinter uns. Etwas später kommen wir
zum Landgut Cortijo de la Paja, an der südlichen
Grenze zur Landschaft Campiña de Valencia
de Alcántara. In der Nähe befindet sich
das Gebirge Sierra de la Paja, das dem Landgut zwischen
diesen schönen Landschaften seinen Namen verlieh.
Der nächste Anhaltspunkt ist die schöne
Ortschaft Jola, am Ufer des gleichnamigen Flusses,
der von wunderschönen Korkeichenwäldern
und Kiefern umgeben ist. In der Nähe des erwähnten
Flusses fehlen auch die auf Grund von harter Arbeit
entstandenen Gärten nicht. Bei der Kilometerangabe
kommen wir über den kleinen Bergpass Portillo
del Jiniebro und danach ins gleichnamige Dorf, das
am Fuß des Bergpasses Puerto de Aguas Claras
liegt .
Nach einem Kilometer Marsch kommen wir durch das
Dorf La Aceña, das seinen Namen den vielen
Mühlen verdankt, die früher einmal in diesem
von Korkeichen umgebenen Gebiet standen, und nach
einigen weiteren Kilometern bergaufwärts machen
wir einen Halt, um den Dolmen Los Mellizos zu bewundern.
Es handelt sich wahrscheinlich um den besterhaltenen
in der Region und er steht neben einem typischen
Kastanienbaum, der vor Jahren von einem Blitz zerstört
wurde und der auch unter dem Namen Anta de la Marquesa
bekannt ist.
Einen knappen Kilometer weiter können wir, wenn
wir uns dreihundert Meter von der markierten Route
entfernen, zwei weitere interessante Dolmen ansehen:
Data I und Data II, welche die größten
Beerdigungsstätten des ganzen Gebiets darstellen.
Kastanienbäume und Ackerland begleiten uns ab
km 17,5 bis zu km 23,5, wo wir auf unseren nächsten
Anhaltspunkt, den wir bereits vorher angetroffen
haben, stoßen, nämlich auf den Weiler
El Pino, wo wir uns einen Kilometer vor unserem Ziel
befinden: den Albergue de Santa María de Guadalupe
.
DIE UMGEBUNG:
Kiefern, Kastanienbäume, Korkeichen, Zistrosen,
Eschen, Erdbeerbäume, Schopflavendel und Farne,
Dolmen, Bergland, Weiler und Bäche bilden die
Umgebung, durch die diese Wanderung unter freiem
Himmel entlang der spanisch-portugiesischen Grenze
verläuft. Unterwegs treffen wir auf zahlreiche
Tierarten dieser Region, in der viele Gänse-
und Mönchsgeier, Iberische Kaiser- und Steinadler,
Störche, Milane, Wildschweine und Hirsche, Fischotter,
Füchse und Damhirsche leben.
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