Das
Gebäude wurde für Museumszwecke reformiert,
wie es heutzutage üblich ist. Der Bestand ist
hauptsächlich eine Einzeldarstellung des Ehepaars
Comendador-Leroux.
Der Saal I bewahrt die frühesten Werke beider
Künstler neben Kunstwerken von Familienangehörigen
der französischen Malerin. In diesem Saal befinden
sich auch Selbstbildnisse von Comendador und Kinderbildnisse,
die zu seinen häufigen Motiven gehörten.
Im Saal II finden wir ein Schlafzimmer nach römischem
Vorbild; im Saal III Bilder von Rom und Skulpturen
des Künstlers: “Siesta”, Reliefs,
Brustbilder und Skizzen.
Im Saal IV herrscht auch römische Atmosphäre
in Werken wie “Veneciana”, “Pierina”
oder “Novia romana” (römische Braut).
Den Vorrang hat hier das Relief “Sanson
y Dalila” und einige männliche Aktzeichnungen.
Im Saal V finden wir einen Teil der Werke mit religiöser
Thematik: “Cristo de la buena muerte”,
“San Pedro de Alcantara”, “San
Francisco de Asis”, “Dolorosa”
usw.
In Saal VI finden wir zwei Kunstwerke, die in Nationalausstellungen
einen Preis bekamen: “Relieve de la piscina”
und “Mujer con casquete” (Frau mit Kopfbedeckung).
Nennenswert sind auch Frauenstandbilder wie “Mujer
del cantaro” (Frau mit Krug) oder “Amanecer”
(Tagesanbruch). Im Saal VII steht eine Gruppe von
Standbildern, die dem Künstler den Beinamen “Bildhauer
der Hispanität” verschaffte. Es sind Standbilder
von Eroberern aus der Extremadura (Valdivia, Cortés,
Balboa), Reliefs und Kunstwerke mit religiöser
Thematik.
Das Museum liegt in einem Palast der Familie Dávila,
der 1969 zum Historischem Denkmal erklärt wurde.
Das Bauwerk liegt im Zentrum der Stadt, neben dem
Corredera-Platz und wurde im 18. Jahrhundert errichtet.
Die Fassade hat Quadersteine und einen Giebel über
dem Eingangstor, das zwischen Pilastern ruht. An den
Ecken betrachten wir auch Pilaster, aus denen ein
symmetrisches und klassisches Bauwerk entsteht. Nennenswert
sind die Gitterarbeiten und die Kragsteine.
Das Gebäude gehörte zunächst dem Herzogtum
Alba, später dem Herzogtum Bejar und seit
1972 der Stadtverwaltung von Hervas.
Das Museum wurde 1986 mit den Spenden von Roger Lecoutier
Morel (Erbe der Ehe Comendador-Leroux) eröffnet,
nach Reformierungsarbeiten durch den Architekten Alfredo
Fernandez. Das Gebäude hat drei Stockwerke
mit insgesamt sieben Sälen und einen vortrefflichen
Treppenaufgang im Empire-Stil. Außer den Einrichtungen
des Museums gibt es Anlagen für die Stadtbibliothek
sowie einen Hörsaal, die das Gebäude zum
Kulturzentrum der Stadt machen.
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