Der
Bestand enthält über 5.000 Stücke,
alles Handarbeiten, die eine Huldigung den Bräuchen,
Traditionen und Kultur der Nordextremadura darbringt.
Die Tücher, Trachten, Stickarbeiten und die Klöppelspitzen
sind eindeutige Merkmale dieses Museums und schaffen
seine Identität.
Es ist das erste volkskundliche Museum in Extremadura
und beherbergt die beste Sammlung dieser Art.
In der Eingangshalle finden wir Exponate der Sammlung.
In sechs Glasschränken finden wir Keramik, Töpferarbeiten,
Kleidung, sowie Holzgegenstände. Dazu gibt es
noch eine Fotografiensammlung der lokalen Architektur.
Im ersten Stock befindet sich der Saal I, dieser ist
der Manufaktur von Leinen und Wolle gewidmet: Wir
finden Werkzeuge, Produkte und Stoffe. Dazu noch alltägliche
Gegenstände, Töpferarbeiten, Keramik, Kupfer-
und Bronzearbeiten.
Im Saal II werden Regionaltrachten ausgestellt. Trachten
aus Montehermoso, Cabezabellosa und Torrejoncillo
und auch manche aus den Nachbarprovinzen Salamanca
und Toledo. Wir können uns auch die unterschiedlichen
Bestandteile ansehen: Unterrock, Rocktaschen, Strümpfe,
Schuhe, Kopfbedeckung, Tücher, Hemden, Westen,
sowie Jacken. Im zweiten Stock bewahrt der Saal III
Hausausstattung: Badetücher, Bettücher und
Bettdecken. Im Saal IV finden wir prächtige Webarbeiten:
Seidenspitzenarbeiten, Webwaren und Beispiele zur
Verwendung von Gold und Silber in der Kleiderherstellung.
Das Bauwerk wurde im 15. Jahrhundert begonnen und
wurde erst nach den vom Bischof Gonzalez Laso
beauftragten Erweiterungsarbeiten im 17. Jahrhundert
fertiggestellt. Zunächst gehörte das Gebäude
der Familie Monroy, danach dem Bistum Plasencia und
seit dem 19. Jahrhundert ist es im Besitz der Diputacion
de Caceres. Juan Gomez Cortes
reformierte das Gebäude in den 80er Jahren und
es wurde zum Kulturzentrum; darin befinden sich bereits
die Musikschule “Garcia Matos”,
die Schule der Schönen Künste “Rodrigo
Aleman”, die Ballettschule und das Museum.
Im Jahre 1989 wurde das Museum eröffnet, das
erste in der Extremadura, das sich mit der Volkskunde
beschäftigte.
Von der Eingangstür erstreckt sich ein langer
rechteckiger Gang mit Tonnengewölben. Hier sind
mehrere Vitrinen ausgestellt, die einen Überblick
über die Sammlung bieten.
Im ersten Stock gibt es zwei rechteckige parallele
Hallen mit auffälligen Kreuzgratgewölben.
Das zweite Stockwerk ist genauso aufgeteilt. Die Gesamtgrundfläche
beträgt 900 m2.
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