Die offizielle Webseite der Region Extremadura
Das ideale Reiseziel für Natur- und Kulturliebhaber!   Englische Fahne   Deutsche Fahne   Spanien Fahne    
  Extremadura Karte
Extremadura kennenlernen!
Extremadura erreichen!   Bild1   Unterkünfte finden!   Bild2   Extremadura auf der Karte!   Bild3   Routen   Bild4   Kontakt   Bild5  
Das Vogelschutzgebiet Las Villuercas und Ibores der Extremadura

An wenigen Orten ist eine so reichhaltige Vegetation erhalten wie in Las Villuercas und Ibores, einer Landschaft aus Gebirgsketten und parallel verlaufenden Tälern, die einen immensen Lebensraum für den mediterranen Wald und reliktartige Pflanzen bietet. In den Felsen und an geschützten Stellen im Quarzitgestein des Gebirges gibt es zahlreiche Felsmalereien, vorwiegend schematische Zeichnungen, die die ersten Siedler als Zeugnis ihrer Anwesenheit hinterließen.

  Alojamiento
 
 

Innerhalb des Besonderen Vogelschutzgebiets gibt es beträchtliche Höhenunterschiede, die ihre tiefsten Stellen im Norden und Süden erreichen und auf den Gebirgsketten brüsk ansteigen. Der höchste Punkt liegt auf dem Pico Villuercas auf 1600 m. ü. M. Diese Tatsache begünstigt die Bildung von Pflanzen in den mesomediterranen Schichten, der verbreitetsten in der Extremadura, bereichert aber die höchsten Stellen mit einer typischen Bergflora, die sich an die Kälte und sogar an den Schnee anpasst.

Die Regionen Villuercas und Ibores liegen am äußeren Rand der Provinz Caceres und grenzen im Süden auf einer langen Strecke an die Provinz Badajoz und im Osten an die Provinz Toledo. Das Vogelschutzgebiet ist umgeben von ausgedehnten Ebenen oder sanften Erhebungen wie der Ebene des Flusses Rio Tietar in Campo Aranuelo im Norden, den Ebenen von Trujillo im Westen und den Hochebenen des Rio Guadiana in Richtung Süden. Alle diese Gebiete sind von hohem natürlichem und landschaftlichem Wert und bilden eine der Landschaften mit der höchsten Biodiversität in der Extremadura. Die transversale Lage der Gebirgsketten, die von Nordosten nach Südosten verlaufen, führen dazu, dass das Wasser der Flüsse, die in diesen Tälern entspringen, sowohl in das Becken des Rio Tajo als auch in dasjenige des Rio Guadiana fließt.

In den meisten Teilen des Gebiets herrschen die Steineichenwälder vor, während die Korkeichen, die in dieser Landschaft häufig sind, auf den besten Böden der Schattenseiten wachsen. Ab 600 m und bis zu 12000 m löst die Pyrenäische Eiche die Korkeichenwäldchen ab und bildet zusammenhängende Waldflächen von hohem biologischem Interesse. In einigen Tälern erreichen die Pyrenäischen Eichen einen hohen Wuchs und sie erhalten denselben Umgang wie die Wiesen und stellen wunderschöne Landschaften dar. Die Wälder aus Pyrenäischen Eichen weisen normalerweise eine hohe Dichte auf, da es sich um hohe und schlanke Bäume handelt, deren Früchte vorwiegend von den Ziegenherden gefressen werden.

Ebenfalls häufig sind Baumarten wie die Iberische Eiche, der Französischer Ahorn, die Elsbeere, der Zürgelbaum, die Hasel und der Stechwacholder. Der Kastanienbaum, der vom Menschen eingeführt wurde und von dem es große Exemplare gibt, trägt im Herbst in der Landschaft mit einer bemerkenswerten Farbenpracht bei. Das Weideland, das zwischen den Kastanien entstand, ist ein ausgezeichneter Ort, um verschiedene Orchideenarten zu sehen.
An den Flüssen, die in engen Tälern entspringen, muss das Vorhandensein eines eigenartigen Baumes erwähnt werden, nämliche das der Portugiesischen Lorbeerkirsche, die in Villuercas einen ihrer besten Lebensräume findet. Die meisten Uferstellen weisen einen dichten Baumbestand aus Erlen, Weiden und Schmalblättrigen Eschen auf. In einigen Schluchten gibt es auch Stechpalmen.

Was die Fauna betrifft, so sind die Vogelpopulationen erwähnenswert, die einen der Hauptgründe zur Erklärung zum Besonderen Vogelschutzgebiet darstellten, und die mit der guten Erhaltung ihres Lebensraumes übereinstimmt. So ist der Schwarzstorch (über 5 Pärchen), der Schmutzgeier, der Gänsegeier, der Steinadler, der Habichtsadler (mindestens 15 Pärchen) und der Wanderfalke zu nennen, die alle hier im Schutz der Quarzitfelsen nisten. Im Norden des Vogelschutzgebiets gibt es auch eine Mönchsgeierkolonie.

Die Waldvögel, sowohl diejenigen, die auf den Wiesen leben als auch diejenigen im Wald, erreichen hier eine beeindruckende Präsenz und machen das Gebiet zu einem mit der höchsten Diversität. Bemerkenswert sind die Kolonien der Nachtigall, des Rotkehlchens, des Bartlaubsängers, der Mönchsgrasmücke, des Kleibers, des Gartenbaumläufers, der Haubenmeise, der Tannenmeise, des Sommergoldhähnchens, des Kleinspechts, des Wendehalses, des Pirols und des Kernbeißers. Unter den Raubvögeln ragt die starke Vertretung des Wespenbussards, des Sperbers, des Habichts, der Waldohreule, des Waldkauzes und des Uhus heraus.
In den Schluchten kann man manchmal die Wasseramsel, die Bachstelze, die Gebirgsstelze und den Eisvogel sehen.
Auf den Felsen ist der Trauersteinschmätzer, die Blaumerle, der Hausrotschwanz, die Alpenkrähe und der In den bewaldeten Schattenhängen versteckt sich das Reh, dessen Röhren während der Brunstzeit sehr eindrücklich ist.

Es gibt auch viele Hirsche und Wildschweine, die als Jagdwild bedeutende Einnahmen erbringen. Andere Säugetiere wie die Wildkatze, die Ginsterkatze, der Steinmarder, der Dachs und der Fischotter sind auch zu finden.
Unter den Reptilien kann man die seltene Iberische Smaragdeidechse an den Flussufern oder in den Schluchten sehen. Ebenfalls häufig sind der Salamander, die Iberische "Triton-Eidechse" und die Maurische Bachschildkröte. In den Flüssen tummeln sich der "Calandino", die Goldstrieme, die Iberische Barbe, der "Cachuelo" und die Forelle.

In den Felsen und an geschützten Stellen im Quarzitgestein des Gebirges gibt es zahlreiche Felsmalereien, vorwiegend schematische Zeichnungen, die die ersten Siedler als Zeugnis ihrer Anwesenheit hinterließen.
Die Kelten erbauten in diesem Gebiet verschiedene Festungen wie diejenige von Cerro de San Cristobal in Canamero. Berühmt sind die Schmuckstücke aus jener Zeit, die in Berzocana gefunden wurden und von hohem historischem Wert sind.
Die Gebirgsmassive von Villuercas waren ein Schlupfwinkel für Völker aus vorrömischer Zeit, die sich in diesen abgelegenen Tälern gegen die Römische Herrschaft verteidigen mussten. So sind die wichtigsten römische Reste in den Randzonen der Region zu finden. Die Säulen und Bogen am Ufer des Embalse de Valdecanas sind die Überreste der Stadt Augustobriga, die überflutet wurde.
Aus der Zeit der arabischen Herrschaft sind wunderschöne und interessante Bauwerke erhalten geblieben, wie die Festung Castillo de Cabanas del Castillo oder das Dorf Solana de Cabanas, das sich in ausgezeichnetem Zustand befindet.


Alojamiento  
 
Die Region Extremadura
Extremadura Highlights| Kunst, Kultur & Feste | Lust auf Natur | Extremaduras Vergangenheit | Genießerland Extremadura
Römische Antike | Natur- und Nationalparks | Silberweg durch die Extremadura pilgern | Weine und Küche | Caceres und Merida: Feste und Festivals | Spanischkurse | Golfplätze und Wellness -Angebote | Wandern und Radfahren | Vogelbeobachtung | Angeln | In Badajoz ins Kanu steigen | Palästen und Pilgerherbergen | Religiöses Brauchtum | Das iberische Schwein | Caceres als Kulturhauptstadt Europas | Nachhaltigkeit in der Extremadura | Über allen scheint dieselbe Sonne: Das Schicksal des Dörfchens Granadilla | Die Geschichte des Grenzlandes zwischen Spanien und Portugal | Der Weg letzte von Kaiser Karl V | Die Ritterorden der Extremadura | Die spanische Inquisition in der Extremadura | Cancho Roano | Orchideen | Almendralejo. Auf der "Straße des Weins" | Der Käse und die Schafe | Burganlagen | Kloster von Guadalupe | Museen | Motorradfahren | Kongresszentren in Badajoz und Merida
Diese Webseite wurde von der Extremadura Tourismus Behörden entwickelt. (Junta de Extremadura)
Impressum