Theater, Amphitheater, Zirkus, Aquädukte,
Brücken, das Forum und der Tempel,
alle aus römischer Zeit, sind
in der ganz Merida verstreut.
Nur einige Kilometer von hier entfernt
liegen die alten römischen Stauwerke,
die schon vor Jahrtausenden die Stadt
Merid
mit Wasser versorgten.
Merida wurde durch einen Einfall der
Westgoten zu einem kulturellen Zentrum,
bis Toledo zur Hauptstadt ihres Reiches
erklärt wurde. Aus dieser Zeit stammen
herrliche Bauwerke von großem
historischen Wert, wie die Basilika
Santa Eulalia.
Aber auch die Araber sollten Glanz und
Pracht nach Merida mitbringen, zum Beispiel
die hervorragende Alcazaba (maurische
Festung), in der sich eine Mischung aus
römischen, westgotischen und maurischen
Elementen erkennen lässt.
Später wurde Merida zu einem
strategisch wichtigen Punkt für
die christliche Rückeroberung aller
verlorenen Gebiete und stellte den Weg
zum Süden
frei. Der Orden vom Heiligen Santiago
kontrollierte Merida und errichtete
den Klosterkomplex “Conventual
Santiaguista”,
der Alcazaba angeschlossen wurde und
heutiger Sitz der Junta de Extremadura ist.
Eine langjährige und beharrliche
Arbeit an der Ausgrabung und Restaurierung
dieser Denkmäler Meridas haben es
ermöglicht,
ein Kulturerbe zurückzugewinnen
und dem Besucher den Zugang zu ermöglichen.
Das historische Kulturerbe wird durch
das Nationalmuseum für Römische
Kunst ergänzt. Das Museum wurde von
Rafael Moneo erbaut und bewahrt eine der
wichtigsten Sammlungen aus dieser Zeit.
Außerdem sind noch das Museum
für
Westgotische Kunst und das Forschungszentrum
der Kirche Santa Eulalia in Merida nennenswert.
Merida bietet dem Besucher in seinen
Restaurants auch eine große Auswahl
an reicher Gastronomie.
Im Sommer findet das Theaterfestspiel
auf der Bühne des römischen
Theaters und im Amphitheater statt.
Das
Stadtfest, die Feierlichkeiten im September
und die Karwoche verleihen Merida noch
mehr Attraktivität.
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