Die offizielle Webseite der Region Extremadura
Das ideale Reiseziel für Natur- und Kulturliebhaber!   Englische Fahne   Deutsche Fahne   Spanien Fahne    
  Extremadura Karte
Extremadura kennenlernen!
Extremadura erreichen!   Bild1   Unterkünfte finden!   Bild2   Extremadura auf der Karte!   Bild3   Routen   Bild4   Kontakt   Bild5  
Über Stock und Stein.
Wandern und Radfahren in der Extremadura

Eine Region, die bei einer Größe der Schweiz nur eine Million Einwohner zählt, eignet sich bestens zum Wandern und Radfahren. Keine langen Anfahrten, um aus der Stadt ins Grüne zu gelangen, und keine überfüllten Straßen muss der Naturfreund hier fürchten. Stattdessen hat er die Qual der Wahl. Denn die Extremadura bietet so viele verschiedene Wanderwege und Radstrecken, dass die Entscheidung schwerfallen könnte.

  Alojamiento
 
 

Der Wanderweg par excellence der Extremadura ist die Via de Plata, der südliche Jakobsweg, auch Silberweg genannt. Er durchkreuzt die Region von Süden nach Norden und durchquert die Städte Zafra, Merida, Caceres und Banos de Montemayor. Die Vía de la Plata führt den größten Teil der Strecke entlang der alten römischen Handelsstraße und an einigen Wegabschnitten sogar noch auf ihr. Der südliche Jakobsweg ist hervorragend gekennzeichnet. An seinem Wegesrand finden sich Dutzende von kleinen Bars und Bodegas, die zum Einkehren und Ausruhen einladen. Zahlreiche Wanderführer beschreiben die Streckenabschnitte und ihre Sehenswürdigkeiten, so dass man sich umfassend informieren kann. Nicht nur für Langzeit-Wanderer, sondern auch für Urlauber, die nur einen Tag oder ein Wochenende lang zu Fuß unterwegs sein wollen, empfiehlt sich der Pilgerweg. Innerhalb weniger Stunden kann man dort in die Welt der Pilger eintauchen. Auf der Strecke begegnet man Menschen aus aller Herren Länder, die in Richtung der Basilika von Santiago de Compostela pilgern. Viele der Pilger lieben es, vom zurückgelegten Weg und ihren Erfahrungen zu erzählen.   

Wer den Artenreichtum an Pflanzen und Tieren in der Extremadura kennenlernen will, kann an einer geführten Wanderung durch den Nationalpark Monfrague teilnehmen. In Villareal de San Carlos starten täglich Touren durch die Wälder des Parks und zu Vogel-Beobachtungsstationen.

Eine der schönsten Regionen zum Wandern und Radfahren sind die Täler im Norden der Extremadura. Inzwischen bieten einige deutsche Reiseveranstalter geführte Touren an. Urlauber können aber auch problemlos Fahrräder in der Region ausleihen und sich Karten vor Ort besorgen. Eine abwechslungsreiche Strecke für Wanderer führt vom Dörfchen Jerte aus durch das Tal der Kirschen, das besonders während der Blüte im März oder April einen atemberaubenden Anblick an seinen Hängen bietet. Nach einiger Zeit kann man in ein Nebental des Valle del Jerte einbiegen, durch das der Garganta de los Infiernos fließt. Der Weg führt durch alte Eichenbestände. Zwischen den Bäumen wachsen Farne, Heidekraut und Lavendel. Auf den Ästen der Bäume ruhen sich Eidechsen und Sandläufer aus. Durch die Luft fliegen umso mehr Wasseramseln, je näher man dem Gebirgsbach kommt. Dort kann man auch die scheuen und seltenen Gebirgsstelzen beobachten. Den Lauf des Garganta de los Infiernos verlässt man erst ganz am Ende der etwa sechsstündigen Wanderung wieder, die in Jerte endet. 

Durch das Jerte-Tal und die benachbarten Täler Ambroz und Vera führen auch Radstrecken. Wer mit dem Mountainbike unterwegs ist und gut genug trainiert ist, kann die drei Täler auch von West nach Ost durchkreuzen. Vom ersten Tal, dem Valle de Ambroz, führt eine kurvenreiche Straße hinauf bis zum Dörfchen Cabezabellosa, das auf knapp 1000 Metern Höhe liegt. Bis auf 1270 Metern fahren Radler in Garganta la Olla, das auf der Anhöhe zwischen dem Ambroz-Tal und dem Tal der Kirschen liegt. Von dort aus geht eine asphaltierte Straße am Kloster Yuste vorbei ins östlichste der drei Täler, das Vera-Tal. Wer jetzt noch wenige Kilometer weiterradelt, kann im Fluss Tietar seine Füße kühlen. Ein beliebtes Ziel für Radfahrer ist auch der Stausee Gabriel y Galan westlich von Plasencia, zu dem eine fast autofreie Strecke über Granadilla über Zarza de Granadilla am Rio Alagon entlang führt. Für Mountainbiker wie für Wanderer ist auch der Cornalvo-Naturpark östlich von Merida empfehlenswert. Der Vorteil des Cornalvo ist, dass er nur zehn Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt und daher von dort aus bequem mit dem Rad angefahren werden kann. Auch zum und im Naturpark gibt es geführte Radtouren. Der Cornalvo bietet ein abwechslungsreiches Profil und verschiedene Strecken vom Waldweg bis zur Asphaltstraße. Im Informationszentrum Trujillanos am Rande des Parks können sich Radfahrer und Wanderer über die Touren informieren. Mountainbiker fahren auch gerne durch die Tierra de Barros, die sich südlich von Merida befindet. Hier können die Fahrer sowohl durchs Gelände fahren als auch Gipfel wie den 800 Meter hohen Feria bei Villafranca de los Barros ersteigen. Wer die Dehesa kennenlernen und die für die Extremadura so typische Savannenlandschaft bestaunen will, der kann in alle vier Himmelsrichtungen fahren. Denn die Extremadura ist überall mit Eichenwald bedeckt. Gut zu erreichen von Merida und Caceres aus sind die Sierra de San Pedros im Westen und die Sierra de Guadalupe im Osten der Extremadura. Durch beide Waldgebiete führen kleine Nebenstrecken mit wenig Verkehrsaufkommen. Von Aljucen aus verläuft die alte Bundesstraße EX 214  immer westwärts bis Alburquerque durch die wunderschöne, sanft hügelige Sierra de San Pedro. Bergfahrer werden die Sierra de Guadalupe besonders mögen. Um das Kloster von Guadalupe herum kann man viele Rundstrecken abfahren, die für ausreichend Aufstiege und Abfahrten in einem schönen alten Waldgebiet sorgen. Logrosan und Madrigalejo in der Nähe des Klosters Guadalupe verbindet eine abgelegene Asphaltstraße, neben der Hunderte von Störchen in Steineichen nisten. Bei diesem Anblick hält selbst der sportlichste Radler und der eifrigste Wandersmann inne und lässt sich von der Natur und ihren Bewohnern beeindrucken.

Links:

Rad-Reise-Service

Alojamiento  
 
Die Region Extremadura
Extremadura Highlights| Kunst, Kultur & Feste | Lust auf Natur | Extremaduras Vergangenheit | Genießerland Extremadura
Römische Antike | Natur- und Nationalparks | Silberweg durch die Extremadura pilgern | Weine und Küche | Caceres und Merida: Feste und Festivals | Spanischkurse | Golfplätze und Wellness -Angebote | Wandern und Radfahren | Vogelbeobachtung | Angeln | In Badajoz ins Kanu steigen | Palästen und Pilgerherbergen | Religiöses Brauchtum | Das iberische Schwein | Caceres als Kulturhauptstadt Europas | Nachhaltigkeit in der Extremadura | Über allen scheint dieselbe Sonne: Das Schicksal des Dörfchens Granadilla | Die Geschichte des Grenzlandes zwischen Spanien und Portugal | Der Weg letzte von Kaiser Karl V | Die Ritterorden der Extremadura | Die spanische Inquisition in der Extremadura | Cancho Roano | Orchideen | Almendralejo. Auf der "Straße des Weins" | Der Käse und die Schafe | Burganlagen | Kloster von Guadalupe | Museen | Motorradfahren | Kongresszentren in Badajoz und Merida
Diese Webseite wurde von der Extremadura Tourismus Behörden entwickelt. (Junta de Extremadura)
Impressum