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Wenn in Caceres und Merida die Post abgeht:
Feste und Festivals in der Extremadura

Wer Jethro Tulls Welthit „Thick as a brick“ live hören möchte, der muss nicht nach London oder New York fliegen. Jethro Tull tritt auch bei Extremusika in Merida auf, genauso wie die Toy Dolls und Molotov. Und wer Musik und nette Menschen aus aller Welt mag, wird beim alljährlichen WOMAD-Festival nichts vermissen. Außer Schlaf.

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Der schönste Fußweg in die Altstadt von Caceres führt über den breiten Grünstreifen, der an der Plaza de América beginnt und entlang der Avenida de España verläuft. Hier kann man zu jeder Tageszeit, besonders aber am Abend ältere Damen auf Parkbänken beim Plausch beobachten, Mütter mit Kinderwägen, Schach spielende Männer, Studenten beim Weintrinken und Touristen, die auf den Bänken eher liegen als sitzen und ihre müden Beine ausstrecken. In dem kleinen Park herrschen Ruhe und Gelassenheit, nicht zuletzt, weil die Bäume den Lärm der vorbei fahrenden Autos abschirmen und man die vielen Vögel in den Bäumen zwitschern hört.

Wer sich hier aber im Mai zur Zeit des WOMAD-Festivals ausruhen will, wird es schwer haben. Der muss sich schon ein abgelegeneres Plätzchen suchen. Denn dann werden die Wege überfüllt sein mit Trommlern aus Westafrika, mit Tänzern aus Südamerika, mit Menschen, die am Wegesrand Musik machen und mit großen Gruppen junger Menschen, die aus allen Ländern Europas extra für nach Caceres gekommen sind. WOMAD steht für „World of Music and Dance“. In so eine Welt verwandelt sich Caceres alljährlich Anfang Mai, im Jahr 2009 bereit zum zwanzigsten Mal. Während der WOMAD-Tage stehen Bühnen auf der Plaza Mayor, der Plaza San José und am Gran Teatro. Dort treten  ab dem Nachmittag und bis in die Nacht hinein Musiker und Tänzer aus der ganzen Welt auf. Schon mehrmals besuchte Salif Keita aus Mali das Festival, der inzwischen zu den bedeutendsten Musikern Afrikas gehört. Auch die israelische Sängerin Mor Karbasi ist schon in Caceres aufgetreten und die Band Paprika Balkanicus, die traditionelle Musik vom Balkan und Osteuropa auf die großen europäischen Festivals gebracht hat. Das WOMAD hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Musik- und Tanzrichtungen zu vereinen. Dahinter steckt mehr als ein Interesse für ungewöhnliche Konzerte und Neugier auf unbekannte Klänge und Rhythmen. Das WOMAD in Caceres und seine knapp 20.000 Besucher möchten die Unterschiede und den kulturellen Reichtum gemeinsam feiern. Das WOMAD möchte zeigen, dass Unterscheide nicht trennen müssen, sondern verbinden können – und auch noch Spaß machen.    
Rockig geht es beim alljährlichen Extremusika zu. Für drei Tage verwandelt sich die Jugendherberge „El Prado“ in ein Festivalgelände, auf das bis zu 30.000 Besucher strömen. Die Gäste übernachten in Zelten, wofür die Organisatoren fußballplatzgroße Rasenflächen zur Verfügung stellen – oder in den Zimmern der Jugendherberge. Extremusika gibt es seit 1998 und wird inzwischen von der Stadt finanziell unterstützt, um die geringen Eintrittspreise beibehalten zu können. In den Anfangsjahren trafen sich eine Handvoll extremeñischen Rock- und Heavy-Metal-Fans in Caceres, inzwischen hat man das Fest nach Merida verlagert, wo mehr Platz für die Bühnen und die Zelte der Gäste zur Verfügung steht. Extremusika hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im spanischen Festivalkalender gemausert. Das macht sich auch am Programm bemerkbar. Inzwischen treten nicht mehr nur einheimische Nachwuchsbands auf, sondern die ganz Großen der Branche wie Toy Dolls, Ojos de Brujo, Molotov, Misfits und Bad Religion. Auch alternde Rockfans kommen bei Jethro Tull oder Europe auf ihre Kosten.

Ebenso beliebt ist inzwischen das Indie-Festival Contempopranea, das seit 14 Jahren immer im Juli im kleinen Ort Alburquerque in der Provinz Badajoz zuhause ist. Dort treten spanische und internationale Independent-Musiker wie Lori Meyers, Sidonie, Russian Red und Lacrosse auf.
Nicht weniger anziehend wirken die beiden größten Festivals für klassische Musik, das Theaterfestival von Merida und das „Festival Ibérico de Musica“ in Badajoz. Das Theaterfestival erstreckt sich über den ganzen Sommer. Spielstätte ist das am besten erhaltene römische Theater, das wegen seines außerordentlichen Zustands auch noch über dieselbe beeindruckende Akustik verfügt wie vor 2000 Jahren. Die Pläne für den Bau des Theaters stammen vom römischen Architekten Vitruv. Im Laufe der Jahrhunderte nach dem Ende des Römischen Imperiums ließen die Bewohner Meridas das Theater verfallen. Bis 1910 nutzten die Bauern den Theaterraum als Anbaufläche von Kichererbsen. Der Zuschauerraum war mit Erde ausgefüllt, auch das Bühnenhaus war bis zur Hälfte in der Erde versunken. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erkannten die Bewohner den Reichtum, der ihnen buchstäblich zu Füßen lag und machten sich an die Ausgrabung. Bis in die 1970er Jahre hinein dauerten die Restaurierungen. Heute erstrahlt das Bühnenhaus wieder in altem Glanz, und der Zuschauerraum bietet Sitzplätze für bis zu 5500 Besucher. Das Theaterfestival in Merida besitzt für die Extremeños in der Hauptstadt deshalb einen ganz besonderen Wert. Es steht für den Wiederaufbau ihrer Region und für die Tatkraft ihrer Bewohner. Die Festivalleitung bemüht sich jedes Jahr, Inszenierungen zu finden, die nicht nur auf, sondern mit dem antiken Theater spielen. Festivaldirektor Francisco Suárez lädt regelmäßig Stücke antiker Autoren in zeitgenössischen Bearbeitungen in die Stadt am Guadiana. Zu Gast war beispielsweise Andrés Limas Inszenierung von Shakespeares Titus Andromicus und eine Bearbeitung des Phaidra-Mythos für Tanz und Musik von Miguel Narros.  

Das Musik-Festival in Badajoz holt jedes Jahr bekannte und beliebte Interpreten aus der Region und dem Ausland sowie Tausende von Besuchern an die portugiesische Grenze. Das Programm reicht von Renaissance-Musik bis zu zeitgenössischen afrikanischen Kompositionen.
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