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Die edlen Tropfen vom Guadiana.
Weine und Küche der Extremadura

Es gibt Dinge, die sollte man sich in der Extremadura auf keinen Fall entgehen lassen: Caldereta probieren, Rotwein vom Guadiana trinken, iberischen Schinken kosten und einen Notizblock mitnehmen, um zwischendurch ein paar Rezepte zu notieren. Sonst ist alles erlaubt.

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Wer auf der Bundesstraße EX 630 in südlicher Richtung aus Merida herausfährt, durchquert ein beeindruckendes Granitmassiv, die Sierra de Lamoneda. Der weiße Stein der Lamoneda-Berge ist an vielen Stellen von Eichenwäldern bedeckt. Nur an den Weinhängen strahlt er hell auf. Auf der Rechten erblickt man etwa acht Kilometer von Merida entfernt eine Bodega, die sich inmitten von Weinbergen in die leuchtenden Steine der Sierra de Lamoneda bettet. Das Weingut Santa Marina ist inzwischen eines der erfolgreichsten der Region. Auf der Weinmesse „London International Wine Fair“ verköstigten die Experten den Weißwein „Viognier“ 2008 als einen der zehn besten spanischen Weißweine des Jahres. Der Rotwein „Equus“ erhielt beim Wettbewerb „Concurso Internacional de Vinos y Espirituosos“ 2008 eine Goldmedaille und 2007 auf der „Prowein“ in Düsseldorf die höchste Notierung des Jahres für spanische Weine.

Es empfiehlt sich, die Schnellstraße Richtung Zafra zu verlassen (ein Schild am Straßenrand weist Ihnen den Weg) und einen Spaziergang um das Weingut Santa Marina zu machen. Wer will, ist herzlich eingeladen, die Bodega zu besuchen und dort bekannte Rebsorten wie den Tempranillo, aber auch ausgefallene Weine wie den Montua zu probieren, der ursprünglich aus der Extremadura stammt, nun aber auf der ganzen Welt angebaut wird. Dies und noch viel mehr erklärt gerne der Eigentümer des Weingutes, Álvaro de Alvear, der Zeitdruck nicht zu kennen scheint und der jeden Schluck seiner Weine sichtbar genießt.
Zur Weinprobe bei Álvaro de Alvear, bei der Familie Medina im gleichnamigen Weingut in Zafra oder in all den anderen Bodegas der Extremadura empfiehlt es sich, Zeit mitzubringen. Der Wein muss in Ruhe all ihre Sinne beleben können. Außerdem sollte man den Besuch in einem der Weinkeller nicht für den späten Abend einplanen, um noch genug Konzentrationsvermögen zu besitzen. Denn Weine verlangen Aufmerksamkeit. Die Winzer nehmen sich viel Zeit, den Gästen die lange Tradition des Weinbaus in der Extremadura nahezubringen, vor allem aber ein Gespür für den Wein selbst und seinen Geschmack zu vermitteln. Am Ende der Weinprobe sollen Besucher wissen, welcher Wein am besten zu jedem Einzelnen passt.

Zusammen bewirtschaften die Winzer der Autonomen Region Extremadura knapp 800 Quadratkilometer Wein. Das entspricht der Größe der Lüneburger Heide. 1999 führte der Staat ein Siegel ein, mit dem die Weine der „Demoninacion de Origén Ribera de Guadiana“ gekennzeichnet und geschützt werden. Die sechs verschiedenen Weingebiete präsentieren sich ganz unterschiedlich. Über kurvenreiche und steil ansteigende Straßen fahren die Winzer der Sierra de Guadalupe im Nordosten der Extremadura. Hier wachsen die Weine in einer Höhe von bis zu 850 Metern Höhe. Nicht einmal die Hälfte des Regens, der dort fällt, bewässert die heißen Böden der Tierra de Barros, des größten und bekanntesten Anbaugebietes der Region im Süden von Merida, zu dem auch das Weingut Santa Marina gehört. Auch die Weine der Medina-Familie im Weinbaugebiet Matanegra müssen mit wenig Wasser auskommen. Doch trotz großer Trockenheit und viel Sonne gedeihen dort die besten Produkte – wie so oft in der Extremadura.

Sonst würde es auch die vielen Eichenwälder nicht geben, in denen das iberische Schwein lebt und uns mit seinem köstlichen Schinken versorgt. Auch das Fleisch der frei lebenden Tiere ist ein Genuss. Wenn Sie die Möglichkeit haben, kehren Sie in der Gegend um Jerez de los Caballeros in ein Restaurant ein und bestellen Sie eine Iberische Schweinelende.

Wenn Sie Appetit auf Lammfleisch haben, sind Sie in der Serena gut aufgehoben. Hier können Sie in vielen besseren Restaurants zum Beispiel Lammragout (Caldereta) bestellen. Das Caldereta in der Extremadura unterscheidet sich jedoch geschmacklich von dem Lammragout, wie wir es in Deutschland serviert bekommen und ist insgesamt kräftiger. Die weiteren Zutaten der Calderetas sind denkbar einfach: Olivenöl, einige Knoblauchzehen, Weißwein und Lorbeerblätter. Die vielen Dreingaben wie beim Lammragout in Deutschland kennen die Extremeños nicht. Allerdings hat jeder Calderetero dennoch seine ureigene Art, das Lammfleisch zuzubereiten. Es muss nur lang genug schmoren. Darin sind sich die Küchenmeister sich einig.

Lammfleisch gibt es auch mit Artischocken und wildem Spargel [Übersetzung] oder mit Albilla-Trauben und Kartoffeln. Wenn Sie auf einer Speisekarte „cordero“ entdecken, wissen Sie, dass Sie dort Lamm bekommen.

Ganz im Westen der Extremadura, der portugiesischen Grenze entlang zwischen Villanuevo del Fresno im Süden und Valencía de Alcantara im Norden sind besonders viele Wildschweine, Hasen, Rebhühner und Rehe. Hier finden Sie in jedem Dorf kleine Gasthäuser, in denen Sie vorzügliche geschmorte Rebhühner, Hasenmarinade oder Wildschweinragouts probieren können. Die Rebhühner nach Alcantara-Art werden übrigens oft mit einer Sauce aus einheimischen Trüffeln serviert, die vorher in etwas Portwein eingelegt wurden. Die Zutaten stammen alle aus der Region. Sie können all dies ebenso in einfachen Bodegas der Region finden wie in den besten Restaurants. Eines, bei dem besonders viele traditionelle Rezepte auf der Menükarte zu finden sind, gehört zugleich zu den berühmtesten. Zwei Freunde aus den Dörfern um Caceres, Toño Pérez und José Polo, betreiben seit 1986 das Atrio in Caceres und haben es mit extremeñischen Gerichten bis an die europäische Spitze geschafft. Zwei Sterne des Guide Michelin und viele weitere Auszeichnungen geben eine Ahnung von der Qualität ihrer Küche. Wenn Sie keinen Platz im Atrio bekommen oder lieber selbst kochen statt sich bekochen zu lassen, sind sie auf der Homepage des Atrio genau richtig. Hier finden Sie Rezepte zum Nachkochen am eigenen Herd. Ein Hauch Extremadura tut jeder deutschen Küche gut.

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