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Angeln in der Extremadura - Auf der Jagd nach den Fischen

An die künstlichen Stauseen der Serena und Siberia im Osten der Extremadura haben sich die Fische bestens gewöhnt. Hier stehen Karpfen von bis zu 30 und Barbe von 15 Kilogramm im Wasser. Wer glaubt, das sei Anglerlatein, soll doch erstmal vorbeikommen.

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Die Stauseen der Serena und Siberia im Osten der Extremadura sind ein Anglerparadies. Das liegt einerseits an den Seen selbst. Der Stausee von Orellana hat eine Oberfläche von 5000 Hektar und gehört seit 20 Jahren zu den geschützten Naturräumen Spaniens. Ein Teil des Sees ist Vogelschutzgebiet. Neben dem Orellana liegt der Embalse de la Serena, der den Orellana mit seinen 13.000 Hektar an Größe noch weit übertrifft. Immerhin 3550 Hektar groß ist der Embalse Garcia de Sola. 6500 Hektar Oberfläche besitzt der nördlichste Stausee Cijara. Zur Seenplatte gehören auch kleinere Seen wie der Embalse del Zujar. Wie viele der anderen extremenischen Stauseen gehen die größten der Seen auf den so genannten Plan Badajoz zurück. In den 1960er Jahren entwickelte die Regierung in Madrid ein Projekt zur Aufstauung der großen Flüsse des Landes. So sollten Wasserwerke versorgt werden und das Elektrizitätsvolumen Spaniens steigern.

Die Seen haben sich inzwischen an die Naturgegebenheiten gewöhnt. Pflanzen und Tiere fühlen sich in den Stauseen der Serena und Siberia sehr wohl. Die Seenplatte zählt zu den artenreichsten Gebieten der Extremadura. Und auch die Menschen lassen es sich in der Zona de los Lagos gut gehen. An den warmen Wochenenden machen es sich die Menschen auf den Liegewiesen und Badestränden bequem, fahren mit dem Segelboot oder dem Surfbrett hinaus aufs Wasser oder lassen sich in einem der vielen Fischrestaurants am Ufer verwöhnen. Die Stauseen sind über mehrere Verkehrswege leicht zu erreichen. Mit dem Flugzeug kann man entweder nach Madrid fliegen und ist dann mit dem Mietauto noch gut zweieinhalb Stunden unterwegs. Oder man landet in Badajoz. Denn auch die Extremadura verfügt über einen eigenen Flughafen, der eineinhalb Stunden von der Seenplatte entfernt liegt. Darüber hinaus gelangt man mit Zügen und Bussen zügig an die Seen, an deren Ufern ein gutes Dutzend Dörfer liegen. Auch für die Unterbringung ist vor Ort gesorgt. Angler finden hier Komfort-Hotels wie das Drei-Sterne-Haus Hotel Embalse de Orellana in Orellana la Vieja, das durch seine futuristische Architektur ins Auge sticht, eine bunte Vielfalt an kleineren Hotels und Ferienhäusern. Wer es einfach mag, der kann sich mit Caravan oder Zelt inmitten des Seegebiets auf dem Campingplatz Talaburrias einmieten.
Wer außerhalb der Zona de Lagos sein Anglerglück versuchen möchte, für den hält die Extremadura noch eine ganze Reihe weiterer Gewässer bereit. Schwarzbarsche kommen etwa auch im kleinen Embalse de Proserpina vor. Der Stausee liegt nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt Merida und ist von der Seenplatte der Serena und Siberia in einer guten Stunde zu erreichen. Im äußersten Nordwesten der Autonomen Region liegt eine zweite Seenplatte, die sich um die Stadt Plasencia verteilt. Im Süden von Plasencia liegt der Embalse de Valdecanas, in der Exemplare von bis zu 15 Kilogramm Gewicht der spanischen Barbe leben. Nördlich von Plasencia liegen die Stauseen Gabriel y Galan, Borbollon, der große Alcantara-Stausee und mehrere kleinere Gewässer.

Den Angelschein besorgt man sich am besten vor Ort. Er ist meist gleich für mehrere Gewässer der Region gültig, die übrigens immer noch zu den Geheimtipps für europäische Angler zählen und der Einzelne daher noch genug Platz findet. Alle Gewässer der Serena und Siberia sind besonders reich an Karpfen. Sie erreichen nicht selten ein Gewicht von 30 Kilogramm. Mancher Angler hatte aber auch schon einen Hecht von 20 Kilogramm oder eine Schleie von fünf Kilogramm an der Leine. In den Gewässern der Extremadura leben außerdem mehrere verschiedene Barben-Arten, Aale und Forellen. Ein Fisch, der deutschen Anglern von heimischen Gewässern fremd sein dürfte, ist der Schwarzbarsch. In Spanien wird er Black Bass genannt. Der Schwarzbarsch gilt als besonders gewitzter und flinker Gegner der Angler. Gerne springt er nach dem Anbiss aus dem Wasser, um den Haken wieder loszuwerden. Obwohl sich der Fang eines Schwarzbarsches oft zu einem Stunden dauernden Kampf ausarten kann, ist der Fisch bei den spanischen Anglern sehr beliebt. Regelmäßig veranstalten die Anglervereine Black-Bass-Wettbewerbe wie in den USA und Kanada, wo das Fischen nach dem Smallmouth bass zu einem Volkssport geworden ist. Da er sich gerne im Flachwasser aufhält, eignen sich für den Fang Oberflächenwobbler am besten. Doch auch mit dem Texas-Rig wurde der Schwarzbarsch schon erfolgreich gefangen. Die besten Fangzeiten sind die Monate Februar bis April und Oktober bis Dezember für Karpfen und Barbe, für Hechte das gesamte Winterhalbjahr von Oktober bis April.

Die Extremadura hat zum Schutz der Arten und zur Aufstockung der Populationen schon vor Jahrzehnten das Zentrum „Las Vegas del Guadiana“ gegründet. Das Wasserschutzzentrum betreibt aufwendige Forschungen zum Erhalt der ursprünglichen Fischarten der Extremadura , züchtet sie nach und entlässt sie anschließend in die Gewässer. Außerdem sind die Forscher im Auftrag der Regierung ständig darum bemüht, die Wasserqualität in den Flüssen und Seen der Autonomen Region zu verbessern. Das kommt besonders den Anglern zugute – und in erster Linie natürlich den Fischen.

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