Wie
beim romanischen und gotischen Stil der Kunst, kamen auch die
Einflüsse der Renaissance ziemlich spät
in die Extremadura. Die gotischen Elemente vermischten sich
jedoch einige Zeit mit Renaissance-Elementen,
was in der Kunst und Malerei der Extremadura am deutlichsten wurde. In dieser
Kunst tritt das Werk von Luis de Morales hervor, mit
einer wunderschönen Mischung von italienischen
und flämischen Grundzügen.
Trotz dieser Verspätung erfuhr die Extremadura
auch eine Blütezeit der Renaissance, die vortreffliche
Spuren im Kulturerbe und in den Sehenswürdigkeiten hinterließ.
Diese Periode in der Geschichte ist für einige Gelehrte die wichtigste Periode der Kunst
der Moderne. Kirchen und Kathedralen
reformieren ihre Gebäude zu dieser Zeit der Geschichte, wodurch
prächtige Bauwerke und heutige Sehenswürdigkeiten entstanden. Die Militärorden
spielten ebenfalls eine wichtige Rolle in der Verbreitung
dieses Kunst-Stils in der Extremadura, der außerhalb der Extremadura schon lange zur Zeit der
Habsburger vorherrschte.
Die Einflüsse von Kunst aus Salamanca,
Andalusien und von Besuchern in den Gebieten der Extremadura prägten
im 16. Jahrhundert einen neuen Baustil, der den Militärorden
und Kirchbischöfen gut gefiel. Das Haus der Habsburger
war im Besitz des Throns von Kastilien und des Deutschen
Reiches. Kaiser Karl I. kam in die Extremadura nach Yuste und überreichte
den Thron seinem Sohn Philipp II.
Im 16. Jahrhundert der Geschichte löste in Amerika eine Entdeckung
die andere ab. Viele Persönlichkeiten aus der
Extremadura gingen zu dieser Zeit in die Weltgeschichte
ein. Zusammen mit der politischen Macht Spaniens und
dem Glanz der Renaissance. Wir fangen die ausgedehnte
Rundreise (durch mehr als 30 Ortschaften) in der Stadt Plasencia
an. Diese Stadt wurde 1186 in der Extremadura am Ufer des Jerte von Alfonso
VIII. gegründet.
Nennenswerte Sehenswürdigkeiten sind der alte und der neue Dom, 1498
unter Führung von Enrique Egas angefangen, dem
mehrere Vertreter der Kunst und Baumeister der spanischen
Renaissance folgten: Juan de Álava, Francisco
de Colonia, Diego de Siloé, Alonso de Covarrubias
oder Rodrigo de Ontañón.
Im Renaissance-Stil sind Sehenswürdigkeiten, wie die herrlichen Gewölbe
und zwei platereske Portale gestaltet: das Fliesenportal
enstand im zweiten Viertel del 16. Jahrhunderts (1538/48),
das Gil de Siloé zugeschrieben
wird, und das Evangelienportal wurde 1558 in der Geschichte von Gil
de Ontañón gebaut.
Wir dürfen auf der Rundreise das platereske Portal mit Florentinereinflüsse neben weiteren Sehenswürdigkeiten
nicht vergessen: das Sakristeiportal mit seinem schönen
Gitterwerk. Diese Sehenswürdigkeiten sind Werke von Juan Bautista Celma
aus dem Jahr 1606. Neben dem Dom bewundern wir
die Fassade des bischöflichen Palasts, die gegenüber dem romanischen
Portal der Kathedrale ist. Diese Fassade
bewahrt das Wappenschild des damaligen Stadtbischofs
Vargas y Carvajal der Extremadura. Am Leal Platz finden wir auch eine
ausgezeichnete Fassade aus Quaderbau mit Polstierungen
aus dem 16. Jahrhundert. Die bewundernswerte Fassade vom Palast Carvajal-Girón.
Der Kirche Iglesia del Salvador gegenüber liegen weitere Sehenswürdigkeiten, wie
der prächtige Palast der Markgrafen von Mirabel
(Renaissance), einer der schönsten zivielen Gebäude
in der Stadt Plasencia der Extremadura, das außerdem von großem historischen Wert ist.
Nicht weit von weg von der Stadt Plasencia führt
die Rundreise zu weiteren architektonisch wertvolle
Sehenswürdigkeiten im Renaissance-Stil aus dem 16.
Jahrhundert der Geschichte. Zu diesen Sehenswürdigkeiten
zählen die Pfarrkirche San Juan, in Malpartida de
Plasencia, die durch die Unterstützung vom Bischof
Vargas y Carvajal errichtet wurde, sowie der Palast
der Grafen von Osorno, der in Pasarón de la
Vera steht. Das Gebäude besitzt einen sehenswerten
Gang und ist geschmückt mit Medaillonverzierungen.
Von Pasarón aus führt der Reiseführer die Rundreise nach Garganta
de la Olla, eine originelle Ortschaft in der Extremadura, mit wunderschönen Sehenswürdigkeiten, wie die
volkstümlichen Häuser und die hübsche
Kirche San Lorenzo, die in der Geschichte im Jahrhundert zwischen 1560 und 1573 im
Auftrag von Bischof Ponce de León erbaut wurde.
Nach dem Kloster von Yuste in der Extremadura wurde in der Geschichte die Residenz
von Karl I., König von Kastilien und Kaiser von
Deutschland, errichtet. Das Kloster bewahrt wunderschöne Sehenswürdigkeiten, wie einen
Kreuzgang im Renaissance-Stil, der 1554
dank den Grafen von Oropesa erbaut wurde.
Im Norden, im Ambroz-Tal, geht die Rundreise laut Reiseführer zu einer weiteren Sehenswürdigkeit: der Palast
der Herzöge von Alba in der Ortschaft Abadía.
Der Palast wurde 1931 zum nationalen Denkmal der Kunst erklärt.
In einem früheren Jahrhundert in der Geschichte der Extremadura galten die wundervoll angelegten
Gärten als Referenz für andere Gärten in ganz Europa.
Die Rundreise geht weiter zum Ufer des Alagón zur Stadt Coria, eine
Stadt, die die Römer im Gebiet der heutigen Extremadura gründeten. Unter den Sehenswürdigkeiten sticht die Kathedrale, die
zu Beginn im 16. Jahrhundert von Martín de Solórzano
und Bartolomé de Velasco reformiert wurde, hervor. Aus dieser
Zeit der Geschichte tritt das platereske Portada del Perdón
(Verzeihungsportal) hervor, ein Werk der Kunst von Pedro de
Ybarra. Dieser Baumeister entwarf auch den
rechteckigen Grundriss der Kathedrale. Aus diesem Jahrhundert der Geschichte stammen ebenfalls die Sehenswürdigkeiten wie das Gitterwerk vom
Chor und die platereske Empore des gotischen Portals
an der Evangelienfassade.
Im nahegelegenen Landstrich Sierra der Extremadura befinden sich dazu kirchliche
Gebäude im Renaissance-Stil der Kunst. Dies ist der Fall
bei den Kirchen in Gata, Hoyos und Acebo, mit Kreuzgewölben
und flacher Stirnseite als Sehenswürdigkeiten. Wir finden hier auch Elemente der Kunst der Romanik und
Gotik aus einem früheren Jahrhundert der Geschichte der Extremadura.
Der Reiseführer leitet die Rundreise weiter nach Süden der Extremadura, in die Stadt Alcantara, wo Sehenswürdigkeiten wie
das Kloster San Benito de Alcantara,
das religiöse Verwaltungszentrum der Orden von
Alcantara, das 1506 angefangen wurde, auf einen Besuch warten. In der Geschichte arbeitete hier
Pedro Larrea (Pedro de Ybarra) an der Gestaltung und Kunst des
Klosters, der Gästezimmer und der unvervollständigten
Kirche. In der Kirche Nª. Sra. de Rocamador sind einige
Gemälde vom berühmten Maler Luis de Morales
zu sehen, die früher im Kloster San Benito waren.
In Brozas, neben der Stadt Alcantara, steht der Besuch der
Kirche Santa María la Mayor (entstanden im 16. Jahrhundert der Geschichte der Extremadura) auf dem Programm der Rundreise.
Diese Sehenswürdigkeit besteht aus drei Schiffen, das
Ostportal besteht aus einer Mischung von Kunst-Stilen der Gotik und
Renaissance.
In Valencia de Alcantara, neben der portugiesischen
Region Alentejo, liegt die Pfarrkirche Nª. Sra.
de Rocamador. Sie besitzt ebenfalls drei Schiffe (15.
und 16. Jahrhundert). Das Gebäude ist eine Sehenswürdigkeit in der Extremadura der Kunst aus dem Jahrhundert der
Renaissance. Im Bauwerk ist die Arbeit von Pedro de Ybarra erkennbar.
Auf dem Weg in die Stadt Badajoz wird die Rundreise durch die Extremadura durch einen kleinen Abstecher in die Stadt Alburquerque unterbrochen.
Laut Reiseführer ist die Kirche San Mateo aus dem 16. Jahrhundert sehenswert.
Weiter geht die Rundreise in die Stadt Badajoz, wo Sehenswürdigkeiten, wie die Kathedrale und
platereske Elemente der Turmfenster betrachtet werden können. Im
Innern der Kathedrale befindet sich außerdem ein Denkmal
zu Ehren von Lorenzo Suárez de Figueroa;, das
in der Geschichte in Venedig hergestellt wurde, wahrscheinlich in der
Werkstatt der Kunst von Alesandro Leopardi. Hier in dieser Stadt der Extremadura befindet sich unter den Sehenswürdigkeiten Kunst in Form eines Reliefs der Jungfrau Maria
mit Kind, ein Werk von Desiderio Setignano aus
dem Jahr 1500. Nennenswert sind die Gemäldesammlung
von Luis de Morales im Dommuseum und der Chorquaderbau
aus dem 16. Jahrhundert, der Jerónimo de Valencia
zugeschrieben wird. Ausgezeichnet ist auch die Goldschmiedearbeit
in der Monstranz, die Sammlung von Wandteppichen und
das platereske Gitterwerk in der Capilla de San Pedro
(Kapelle vom Heiligen Petrus).
Die Brücke Puente de Palmas, über den Fluss Guadiana,
ist ebenfalls im Renaissance-Stil gestaltet worden. Sie wurde in der Geschichte im Jahre 1596
fertig gestellt, wie das herrliche und sinnbildliche Puerta
de Palmas (Palmentor). Seit dem Bau im Jahr 1551 im 16. Jahrhundert ist es in der Extremadura bekannt als das Symbol der Stadt Badajoz.
Wenige km von der Stadt Badajoz entfernt steht Talavera la
Real auf dem Programm der Rundreise, wo glücklicherweise die Kirche Nª. Sra. de
la Gracia erhalten geblieben ist. Sie besteht aus drei
Schiffen mit Tonnengewölben. Der Reiseführer sagt, dass in der Ortschaft
Olivenza das sogenannte „Fußportal“
in der Kirche Iglesia de la Magdalena zu finden ist. Die Kirche wurde im manuelinischen
Stil im 16. Jahrhundert der Geschichte der Extremadura gestaltet. Das Portal wurde von Nicolás
Chanterenne erbaut. In der Kirche Santa María del Castillo, aus
dem späten Jahrhundert der Renaissance, bewundern wir in ihren
drei Schiffen Sehenswürdigkeiten, Kunst und Säulen mit ionischen Kapitellen.
Der Orden von Santiago spielte in der Geschichte eine wichtige Rolle
in der Verbreitung der Renaissance in der Extremadura.
Wir finden auf der Rundreise mehrere schöne Sehenswürdigkeiten der Kunst in der Stadt Calera de León: die Kirche
von Santiago mit einem vortrefflichen Portal im Renaissance-Stil
und das Kloster aus dem späten 16. Jahrhundert,
mit einem schönen Innenhof. Dieser hat zwei
Gänge und ähnelt jenem der Stadt Merida.
In der Stadt Zafra ist die Rundreise auf den Spuren dieser Zeit der Geschichte
in der Alcázar (Festung) vom Herzogtum Feria.
Hier finden wir einen schönen Hof aus dem 16.
Jahrhundert. Der Hof wurde im Auftrag vom Herzog Don
Gome nach den Richtlinien von Juan de Herrera erbaut,
der einen eigenen Baustil schuf. Einen Besuch wert
ist auch die Pfarrkirche La Candelaria aus dem 16.
Jahrhundert. Sie besteht aus einem einzigen Schiff
und wurde im Auftrag vom dritten Herzog von Feria
erbaut, Lorenzo Suárez de Figueroa. Don Benito ist die wichtigste Stadt im Landstrich
Vegas Altas in der Extremadura. Die Stadt bewahrt Sehenswürdigkeiten, wie die Pfarrkirche
Santiago Apóstol mit deutlichen Grundzügen
der Kunst von Juan Herrera. Die Kirche wurde im 16.
Jahrhundert angefangen und erst 1611 fertig gestellt. Hier treten neben anderen Sehenswürdigkeiten die schönen Portale hervor. Das
Nord- und Südportal sind Zwillingsbauten. Das
Portal von San Pedro bewahrt zahlreiche Elemente im
Renaissance-Stil. Nennenswert ist auch die Breite und
die Helligkeit des Bauwerks, dank den Doppelfenstern,
ein Grundsatz der Renaissance.
In der Ortschaft Villanueva de la Serena in der Extremadura, seit 1504
Priorat des Ordens von Alcantara und Heimat
von Pedro de Valdivia, Entdecker der “Neuen
Extremadura“, dem heutigen Chile, geht die Rundreise zum
Standbild von Valdivia, das sich gegenüber der
Pfarrkirche Iglesia de la Asunción aus dem
16. Jahrhundert befindet. Der Turm, aus dem Jahr 1634 der Geschichte, zeigt deutliche Einflüsse
des Barocks und Grundzüge der Kunst von Juan
Herrera.
In Orellana la Vieja geht die Rundreise zu einem herrlichen
Gebäude aus dieser Zeit der Renaissance in der Geschichte der Extremadura: die Pfarrkirche Inmaculada
Concepción aus dem 16. Jahrhundert. Diese Kirche
wurde im Auftrag des Marquis von Bélgida, Erben
der Markgrafen Orellana erbaut. Aus dem Palast des
Markgrafen sind einige Überreste erhalten; dieses
Gebäude war der schönste zivile Bau in La
Siberia der Extremadura.
Die Stadt Guadalupe, genauso wie in vorigen Kunstperioden, bewahrt
in seinem Kloster und in La Puebla interessante Sehenswürdigkeiten
im Renaissance-Stil. In der Geschichte haben die Franziskaner seit 1908
an der Wiedereinsetzung der Einrichtungen gearbeitet.
Infolgedessen wurde das Kloster 1994 zum Weltkulturerbe
erklärt. Sehenswürdigkeiten, wie der alte Kapitelsaal mit
Miniaturenmuseum, Chorbücher aus dem 14.-18.
Jahrhundert warten auf Besucher. Die Bücher bezeugen die fleißige
Arbeit in der Schreibstube der Stadt Guadalupe in der Geschichte. Nennenswert ist das sogenannte „Stundenbuch
des Priors“, ein Gebetbuch aus dem 16. Jahrhundert.
Der Reiseführer berichtet außerdem von der ehemaligen Klosterkonditorei, in der heute das Museum für Kunst eingerichtet wurde.
Dort sind drei Ölgemälde von El Greco (früher
in der Kirche von Talavera la Vieja) ausgestellt.
Aus den Jahren 1510 und 1514 der Geschichte stammt das Gitterwerk
in Gotik und Renaissance, Kunst von Fray Francisco
de Salamanca und Fray Juan de Ávila. Ausgezeichnet gelungen
sind ebenso die Sehenswürdigkeiten Portal und Treppengang im plateresken
Stil, die zum Chor führen, 1537 von Luis de Toledo
und Alonso de Covarrubias erstellt.
Weiter geht die Rundreise in die Ortschaft La Puebla. Dort sticht die Fassade mit
Quaderbau am Haus von Gregorio López in der
Sevillastraße hervor. Das Haus wurde im 16.
Jahrhundert im Renaissance-Stil mit Polstierungen im
Portal erbaut. Hervorragend ist die Kunst des Familienwappenschildes, das
über dem Portal hängt.
In Logrosán, im Landstrich Las Villuercas der Extremadura,
finden wir eine meisterhaft gestaltete Kirche der Gotik und Renaissance:
Die Pfarrkirche San Mateo, an deren Bau der
berühmte Pedro de Ybarra mitwirkte. Das Gebäude
enthält zahlreiche Elemente im Renaissance-Stil.
Bevor der Reiseführer die Rundreise in die Stadt Trujillo leitet, machen wir einen
Abstecher zu zwei Ortschaften in der Extremadura. Sie besitzen interessante Sehenswürdigkeiten
religiöser Architektur. Berzocana
und Jaraicejo.
In Berzocana besichtigen wir die Kirche, die Reliquien
vom ersten Bischof von Écija, San Fulgencio,
und von seiner Schwester Santa Florentina, aufbewahrt. Diese Persönlichkeiten lebten im Jahrhundert der westgotischen
Herrschaft und genossen in dieser Gegend der Extremadura
große Verehrung. Dank des Bistums der Stadt
Plasencia im 16. Jahrhundert wurde diese Kirche in der
heute vorhandenen Form erbaut. Sie besteht aus drei Schiffen
mit Kreuzgewölben. Hervorzuheben sind auch die
Capilla de los Santos (Kapelle der Heiligen) und ein
Silberkreuz aus dem 16. Jahrhundert, das bei Prozessionen
verwendet wird.
Jaraicejo liegt etwa 30 km von der Stadt Trujillo entfernt in der Extremadura und
erlebte im 16. Jahrhundert die
Blütezeit der Kunst. Hier wurde im Auftrag vom Bischof
Vargas Carvajal die Pfarrkirche Iglesia de la Asunción
erbaut. Sancho de Cabrera war der Baumeister. Sehr
schön ist auch das Portal in der südlichen
Fassade mit Halbkreisbögen, das am Hauptplatz
liegt. In dieser Ortschaft in der Extremadura, neben dem Bergpass Miravete,
wurde die berühmte Schriftstellerin Luisa de
Carvajal y Mendoza geboren.
Turgalium, heute die Stadt Trujillo wurde von Römern,
Westgoten und dann 500 Jahre lang von Arabern bewohnt,
bis sie in der Geschichte im Jahre 1232 von König Fernando III. zurückerobert
wurde. 1430 bekam die Stadt Trujillo den status einer Stadt. Trujillo
trat auch in die Weltgeschichte nach der Entdeckung
Amerikas ein. Der Entdecker von Peru, Francisco
Pizarro, wurde hier geboren. Die Stadt wurde im 16. und 17. Jahrhundert
immer größer, dank den aus Amerika reich
zurückgekehrten Händlern, Soldaten usw.,
die in der Stadt zahlreiche herrliche Gebäude
hinterlassen haben. Das machte Trujillo zu einer der schönsten
Städte der Extremadura und auf der Rundreise.
Die Kirche Santa María la Mayor wurde wahrscheinlich
auf den Mauern einer islamischen Moschee und einer spätromanischen
Kirche im 16. Jahrhundert gebaut. Der Bau der Alcázar
(Festung) de los Altamiranos wurde im 13. Jahrhundert
im Auftrag von Fernán Ruiz begonnen. Sie bewahrt Sehenswürdigkeiten, wie
das Haupttor mit dem Wappenschild der Altamiranos
zwischen den Türmen ohne Spitze um das Tor. Es
stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das Museum „La
Coria“, ehemaliges Kloster von San Francisco
el Real de la Puerta de Coria, verdankt seine heutige
Form den Restaurierungsarbeiten der Stiftung „Xavier
de Salas“, die hier ihren Sitz hat. Das Gebäude
hat drei Ausstellungsräume für Sehenswürdigkeiten im didaktischen
Museum, das Themen aus der Entdeckung und Eroberung
Amerikas behandelt. Der Plaza Mayor (Hauptplatz) der Stadt Trujillo ist
Handels- und Lebenszentrum der Stadt, mit dem Markt,
öffentlichen Schauspielen usw. Seit dem 16. Jahrhundert
war er auch Treffpunkt aller adligen Familien, die im laufe der Geschichte
um den Platz ihre Residenzen bauten. An diesem Platz
liegt die Kirche San Martín, die im 15. und
16. Jahrhundert erbaut wurde. Sie besteht aus einem
einzigen Schiff mit Kreuzgewölben und kleinen
Kapellen, die mit Gitterwerk im Renaissance-Stil verschlossen
sind. Hier betete Carlos V. vor seiner Portugalreise,
in der er Isabel von Portugal heiratete.
Der Palast des Herzogtums San Carlos, aus dem 16.
Jahrhundert, liegt der Kirche San Martín gegenüber,
genauer dem Dachdeckerportal. Das Gebäude
wurde 1960 für das Kloster der Hieronymitenschwestern
reformiert. Sehenswürdigkeiten sind der Eckbalkon, der zwischen zwei zweiköpfigen
Adlern steht, die das Wappenschild der Familie Vargas Carvajal
halten. Im Gebäude können wir den viereckigen
Hof in klassischem Stil mit zwei Bogenwerken von toskanischen
Säulen betrachten.
Der Palast der Markgrafschaft Piedras Albas stammt
aus dem 16. Jahrhundert und wurde in der Renaissance
von Pedro Suárez de Toledo auf dem sogenannten
„Brotbogenwerk“ erbaut. Hervorzuheben unter den Sehenswürdigkeiten
ist die Loggia mit drei Bögen, an denen Einflüsse
vom Florentinerstil erkennbar sind. Eins der schönsten Gebäude aus dem 16.
Jahrhundert ist der Palacio de los Marqueses de la
Conquista, im Volksmund „Palast des Wappenschilds“
genannt. Der Bau wurde in der Geschichte im Jahre 1570 im Auftrag von Hernando
Pizarro begonnen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt der Eckbalkon mit plateresken Verzierungen der Kunst, der
von vier Säulen umrahmt ist. Über dem
Balkon bewundern wir das Wappenschild, mit dem der
Kaiser und König Karl I. den Entdecker von Peru,
Francisco Pizarro, beschenkte. Das Haus Casa del Peso Real oder Haus der Chaves Cárdenas
ist im gotischen Stil gestaltet, enthält jeduch deutliche Elemente der Renaissance.
Vom Plaza Mayor aus führt der Reiseführer zum Palast von Juan
Pizarro de Orellana, dem erstem Stadtrichter von Cuzco
zum Ende des 16. Jahrundert. Der Palast wurde im Renaissance-Stil
auf dem Haus von Diego de Vargas erbaut. Im Innern
finden wir einen interessanten plateresken Hof. Hier
wohnte in der Geschichte Miguel de Cervantes, als er nach seiner Gefangenschaft
in Argel zum Kloster der Stadt Guadalupe reiste.
Bevor die Rundreise in der Stadt Caceres endet,
fahren wir zu zwei Ortschaften in der Nähe der
Hauptstadt der Extremadura: Casar de Caceres, wo wir in der
Pfarrkirche La Asunción ein schönes Beispiel
der kirchlichen Architektur im 16. Jahrhundert finden.
An dem Bau wirkten berühmte Baumeister mit, darunter
Pedro de Ybarra. In Arroyo de la Luz, 20 km von der Stadt Caceres
entfernt, finden wir einen der schönsten Altaraufsätze der Extremadura
von Luis de Morales in der Pfarrkirche Nª. Sra.
de la Asunción. Das Retabel wurde in der Geschichte 1560 gemalt
und vor einigen Jahren restauriert. Heute ist es ein
Symbol für die Kunst der Renaissance in der Extremadura.
Die Stadt Caceres wurde ab dem 13. Jahrhundert
Wohnort mehrerer Adelsfamilien, die hier Paläste
und Herrenhäuser erbauten, die wichtige Sehenswürdigkeiten
der heutigen Altstadt darstellen. Die
Stadt wurde zum Weltkulturerbe erklärt. Die meisten
Paläste und Herrenhäuser stammen aus der Geschichte aus dem
16. Jahrhundert und besitzen Grundzüge von Verteidigungsfestungen.
Sie wurden dank dem Gold und Silber aus Amerika erbaut
und bilden das heutige Gesamtdenkmal aus dieser Zeit. Der Hauptplatz stammt aus dem 13. Jahrhundert und
war schon in der Geschichte Marktplatz und Treffpunkt für
den Stadtrat. Das Bogenwerk um den Platz stammt aus
dem 16. Jahrhundert. Das Haus der Falmilie Toledo Moctezuma wurde im 16.
und 17. Jahrhundert erbaut. Sehenswürdigkeiten sind Kunst auf herrlich bemalten
Vertäfelungen, mit römischen und aztekischen
Figuren.
Die Rundreise macht einen Abstecher in die Nähe der Stadt, wo der Palast von Godoy liegt, der
der dem Eroberer Francisco de Godoy gehörte. Er kämpfte
mit Pizarro und Almagro in Peru und Chile. Das Gebäude
besitzt einen der schönsten Eckbalkone von Caceres der Extremadura.
Der Innenhof besteht aus zwei Gängen und stammt
aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche von Santiago wurde
wahrscheinlich auf einem Tempel aus dem 13. Jahrhundert
erbaut, und bekam im 16. Jahrhundert ihre heutige
Form. Hervorzuheben unter den Sehenswürdigkeiten ist der Altaraufsatz, ein Werk
von Nicolás de Berruguete. Das Gewölbe
wurde von Rodrigo de Ontañón erbaut.
Das Haus von Carvajal wurde zum Ende im 15. Jahrhundert
erbaut. Über dem Portal fällt das Wappenschild
der Familie auf. In der Geschichte klagte die Familie Carvajal gegen
den König Fernando IV. vor dem Tribunal de Dios.
Das Haus wurde restauriert und ist heute der Sitz
vom Patronato de Turismo y Artesanía der Diputación
de Caceres der Extremadura.
Der Dom Santa María, im romanischen Stil mit
gotischen Elementen gebaut, besitzt Elemente
der Renaissance in Chor und Turm. Der Altaraufsatz
der Capilla Mayor (Hauptkapelle) wurde von Roque Balduque
und Guillén Ferrant Mitte des 16. Jahrhundert im Jahre 1551 auf Zedernholz im
Renaissancestil gemalt. Das Sakristeiportal ist ein
schönes platereskes Beispiel der Extremadura.
Der Hauptfassade gegenüber liegt der bischöfliche
Palast aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit einer wunderschönen
Fassade im Renaissance-Stil. Nebem dem bischöflichen
Palast liegt der Palast von Hernando de Ovando, 1519
in Kunst der Renaissance erbaut. Das Gebäude gehörte laut Reiseführer in der Geschichte
Hernando de Ovando, Brüder von Fray Nicolás
de Ovando, dem ersten Statthalter in La Española
(heute Chile). Der Palast der Golfines de Abajo hat eine vortreffliche Kunst in der
plateresken Fassade mit gotischen Elementen aus dem
16. Jahrhundert. Im Palast logierte das „Katholische
Königspaar“. In einem Saal des Gebäudes
finden wir den Stammbaum der Golfines.
Die Kirche San Mateo wurde im 16. und 17. Jahrhundert
erbaut. Die Kapelle wurde im Stil der Renaissance gestaltet,
obwohl das Bauwerk im gotischem Stil gebaut ist. Hervorzuheben
ist auch das platereske Portal. In der Nähe liegt
das Haus der Golfines de Arriba aus dem 15. Jahrhundert.
Hier treten seine fünf Türme als besondere Sehenswürdigkeiten hervor. Einer
von ihnen besitzt bis heute seine Spitzen, da García
Golfín eine besondere Erlaubnis vom Katholischen
König dafür hatte.
Neben dem San-Mateo-Platz geht die RUndreise zum Haus
der Herren von Torreorgaz, mit einem hervorragenden
Turm aus dem 16. Jahrhundert und einen Innenhof. Das
Haus ist nach beschwerlichen Restaurierungsarbeiten
der heutige Sitz des Parador de Turismo (Staatshotel).
Das Kloster San Francisco wurde im 15. Jahrhundert
erbaut. Hier ist der Kreuzgang im Renaissance-Stil sehenswert.
Das Kloster ist der Sitz der Stiftung „El Brocense“ der Extremadura.
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