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Die Extremadura und ihre Geschichte - Rundreise zu Sehenswürdigkeiten der Mauren

Die arabische Kultur der Mauren, die sich in der ganzen Extremadura vom 8. bis zum 12. Jahrhundert der Geschichte verbreitete, war auch noch nach der Rückeroberung einflussreich. Besondere Grundzüge der Kunst aus diesem Jahrhundert der Mauren finden wir auf der Rundreise in Sehenswürdigkeiten wie an militärischen, religiösen und zivilen Bauten, im sogenannten Mudéjar-Stil.

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Die Mauren, die sich in der ganzen Extremadura vom 8. bis zum 12. Jahrhundert durchsetzten, waren nach der Rückeroberung noch einflussreicher. Besondere Grundzüge ihrer Kunst aus diesem Jahrhundert der Geschichte finden wir in militärischen, religiösen und Zivilbauten im sogenannten Mudéjar-Stil. Dieser Baustil wurde häufig in Gebieten, die unter Überwachung des Ordens von Santiago in der Provinz Badajoz und in den Ortschaften um das Kloster von Guadalupe praktiziert. Während dieser Baustil in den Gebieten anderer Militärorden in der Extremadura seltener ist. So bewundern wir auf der Rundreise Sehenwürdigkeiten der Kunst wie Holzdächer, schrägkantige Pilaster und Bögen aus dem 13. bis zum 16. Jahrhundert der Geschichte in Palästen, Festungen, Fassaden und Plätzen. Am schönsten sind dennoch die Kirchtürme und ihre Innenverzierungen.

Die Sehenswürdigkeiten in der Kunst des Mudéjar-Stil sind an ihrer Schmucklosigkeit zu erkennen. Das Baumaterial bestand überwiegend aus Bruchstein, Granitquaderstein und Formziegel. Diese Kunst der Mauren vermischte sich mit den Grundzügen der Gotik: Sehenswürdigkeiten wie Spitzbögen und Querbogenwerke sind das Ergebnis. Wir kommen auf der Rundreise in die Gegenden der Extremadura mit diesen Einflüssen. Sie liegen in der Nähe von zwei islamischen Zentren: die Stadt Guadalupe, in der Nähe von Toledo, und in die nähere Umgebung der Stadt Sevilla in der niederen Extremadura.

Unsere Rundreise beginnt im Kloster Tentudía, Vikariat des Ordens von Santiago der Extremadura. Das Kloster wurde zwischen dem 14. und dem 16. Jahrhundert in schlichtem Mudéjar-Stil erbaut.

Das Kloster besteht aus einer Kirche und zwei Kapellen. In der Kirche befinden sich die Grabstätten von Gonzalo Mejía (1359-1380), Fernando Ozores (1371-1382) und von García Hernández, dem Königskämmerer. Die zweite Kapelle war die von Juan Zapata. Nennenswert ist auch der Kreuzgang aus Ziegeln, mit vier Gängen in zwei Stockwerken. In der Kirche können wir den Hauptaltaraufsatz aus dem 16. Jahrhundert bewundern, ein vortreffliches Werk von Niculoso Pisano.

Die Rundreise führt nach Segura de León in der Extremadura. Dort wartet ein Schloss mit Mudéjar -Elementen; in der Nachbarortschaft Fregenal de la Sierra wartet die Kirche Santa Catalina in derselben Kunst auf unseren Besuch. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut und besteht aus drei Schiffen, die in Ziegel und Quaderstein gehalten sind.

Auf der Rundreise durch die Extremadura nach Zafra machen wir einen Abstecher nach Puebla de Sancho Pérez, wo wir den Mudéjar-Turm der Pfarrkirche besichtigen.

Die Stadt Zafra ist stolz auf mehrere architektonische Bauten in diesem Stilder Kunst, wie die Fassaden des Plaza Chica zum Tafelwerk des Palastes vom Herzogtum Feria, dem heutigen „Parador“ (Staatshotel in historischen Gebäuden). Auch am Plaza Grande (Großen Platz)in Zafra finden wir großartige Bogenwerke, so schön wie jene des Klosters Santa Clara in der Extremadura.

In der Umgebung der Stadt Zafra führt die Rundreise zu interessanten Sehenswürdigkeiten: das Rathaus von La Parra, die Einsiedelei Finibus Terrae in Almendral, das Schloss von Villalba de los Barros, der Turm der Pfarrkirche in Fuente del Maestre und die Pfarrkirche in Usagre, die leider das Tafelwerk verloren hat.

Weiter südlich in der Extremadura geht die Rundreise weiter nach Granja de Torrehermosa, aber zuerst machen wir einen Abstecher nach Llerene, das ein gutes Beispiel für Mudéjar-Bauwerke im Süden der Extremadura ist. Sehenswürdigkeiten hier sind der Turm der Kirche Nª. Sra. de Granada, der Hof des Ketzergerichts, der sogenannte „bischöflichen Palast“ und der prächtige „Plaza Mayor“ mit einem vortrefflichen Bogenwerk.
Von hier geht die Rundreise weiter in die Stadt Fuente del Arco, um das Bogenwerk der Einsiedelei „Nª. Sra. del Ara“ zu besichtigen, oder nach Azuaga, wo wir uns Kunst in der prächtigen Kirche von La Merced aus dem 16. Jahrhundert ansehen können. In der Kirche fällt der Hufeisenbogen an der Fassade auf, die ähnliche Grundzüge wie die Tempel in den Serranías (Hügeln) in der Stadt Sevilla hatten. Großartig sind der Quaderstein und das Ziegelwerk dieses schönen Bauwerkes.

Und nun besuchen wir auf der Rundreise Granja de Torrehermosa in der Extremadura. Der Name dieser Ortschaft kommt von der heutigen Sehenswürdigkeit, der schöne Turm im Mudéjar-Stil der Kirche Iglesia de la Concepción. Dieses beeindruckende Bauwerk aus Bruchsteinen mit Ziegelreihen besitzt eine der schönsten Fassaden der gotisch-mudéjar Kunst in der Extremadura, sowie einen herrlichen Turm, Portale und Innenverzierungen.

Der Orden von Santiago förderte auch weitere Bauwerke in diesem Stil der Kunst in den nahegelegenen Ortschaften in der Extremadura. Sie besitzen alle kunstvolle Pfarrkirchen mit turmförmigen Fassaden aus dem 15. und 16. Jahrhundert: besonders hervorzuheben, Hinojosa del Valle, Hornachos, Puebla de la Reina, Palomas und Alange.

Die Ortschaft Hornachos in der Extremadura hatte im 16. Jahrhundert zahlreiche Mauren als Einwohner, darunter die berühmtesten Baumeister der Ssuuml;döstlichen Extremadura. In der Ortschaft Palomas finden wir eine der seltenen Brücken im Mudéjar-Stil der Extremadura als Sehenswürdigkeit, die über den Fluss Palomillas führt. Die Stadt Merida, 18 km von der Stadt Alange entfernt, besitzt kaum Bauwerke in diesem Stil. Nennenswert ist nur das Fachwerk im mittleren Teil der Basilika Santa Eulalia. Die Decke der Kathedrale Santa María ist nicht erhalten.
Auf dem Weg durch die Extremadura nach Badajoz besuchen wir die Pfarrkirche von Lobón und in der Stadt Badajoz besichtigen wir das Archäologische Provinzmuseum im ehemaligen Palast der Herzöge von La Roca, der einen wunderschönen Innenhof im Mudéjar-Stil aus dem 16. Jahrhundert hat; besonders schön ist hier das zweistöckige Bogenwerk, in dessen unteren Abschnitt die überhöhten Bögen auf Pilastern, mit schrägkantigen Ziegeln hervortreten.

Im oberen Teil finden wir Flachbögen. Neben diesem Palast, in Alcázar, befindet sich der Plaza San José, mit Kunst in FOrm von Mudéjar-Elementen im Bogenwerk und in der Fassade.

In der Stadt Caceres befindet sich in der Aldanastraße das sogenannte „Mudéjar-Haus“, ein Gebäude aus dem 14. bzw. 15. Jahrhundert, mit schönen schwülstigen Bögen. Dieses Haus ist ein, als einzige Sehenswürdigkeit, noch erhaltenes Gebäude im Mudéjar-Stil in der ganzen Stadt.


Im Norden der Extremadura führt die Rundreise zu zwei weiteren Ortschaften mit Bauwerken der Mauren, beide in der Nähe der Stadt Plasencia. Abadía liegt im Ambroz-Tal, im Palast der Herzöge von Abadía bewundern wir Sehenswürdigkeiten in einem schönen Innenhof mit Kreuzgang im Mudéjar-Stil und vier Gänge aus dem 16. Jahrhundert. Der Palast wird auch „Sotofermoso“ (schöne Landschaft) genannt.

Nur einige Kilometer vor der Stadt Plasencia unterbrechen wir die Rundreise für eine Besichtigung des ältesten Bauwerks der Extremadura in diesem Kunst Stil: die Apsis der Kirche von Galisteo, aus dem späten 13. Jahrhundert, in der Kirche Nª. Sra. de la Asunción. Die Kirche liegt neben der gewaltigen von den Mauren errichteten Mauer (aus dem 11. Jahrhundert).

Ein Schatz der Sehenswürdigkeiten im Mudéjar-Stils in der Extremadura ist das Königliche Kloster in der Stadt Guadalupe, das zum Weltkulturerbe deklariert wurde. Das Kloster kann, nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten, sein Mudéjar Kulturerbe aus der Geschichte in der Extremadura weiterhin erhalten und kombiniert es mit anderen berühmten Baustilen. Hervorzuheben ist der rechteckige Kreuzgang mit zwei Bogenwerken an jeder Seite. Jeder Gang enthält schwülstige Bögen mit „Alfiz“, die auf verzierten Pilastern ruhen. In seinem Hof liegt eine kleine Kapelle, auch in der Kunst des Mudéjar-Stils, die 1405 von Fray Luis de Sevilla erbaut wurde. Ebenfalls in derselben Kunst ist der sogenannte Torre de las Campanas (Glockenturm). Der gotische Hof, mit Mudéjar-Elementen dient als Gästezimmer.

In der Umgebung der Stadt Guadalupe besuchen wir den Hof von Granja de Mirabel, den man Donnerstags besichtigen kann und die kleine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert der Geschichte, die man „Humilladero“ nennt. Diese Kapelle ist dem Heiligen Kreuz gewidmet.
Weiter in der Nähe der Stadt Guadalupe steht die Ortschaft Alía in der Extremadura auf dem Programm der Rundreise, mit ihren Sehenswürdigkeiten wie die Pfarrkirche Santa Catalina aus dem 15. Jahrhundert. Sie ist auch im Mudéjar-Stil gebaut, wurde traditionell von den Mauren verziert und enthält auch gotische Elemente.

Im Süden der Extremadura, im Landstrich La Siberia, sieht das Programm der Rundreise zwei Ortschaften mit Sehenswürdigkeiten der Mudejar Kunst vor: Herrera del Duque und Puebla de Alcocer.

In Herrera del Duque tritt der Turm der Pfarrkirche als Sehenswürdigkeit hervor, dessen islamisches Minarett aus der Geschichte noch erhalten ist. In Puebla de Alcocer besichtigen wir den Kreuzgang des Klosters San Francisco im Landstrich La Serena. Die Klosterkirche und viele Elemente des Schlosses wurden im Mudéjar-Stil von den Mauren gebaut.

Im Norden der Extremadura endet die Rundreise. Dort finden wir auch einen interessanten Turm in Bezocana, dessen islamisches Minarett ausgebaut wurde.

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