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Romanik und Gotik in der Extremadura in Spanien

Die Provinz Extremadura in Spanien unterlag vor allem im Süden lange Zeit der Herrschaft der Mauren. Daher kamen europäische Einflüsse der Kunst (Romanik und Gotik) ziemlich spät in das Gebiet der heutigen Provinz Extremadura.

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Die südliche Extremadura in Spanien lag lange Zeit im Herrschaftsgebiet der Mauren. Europäische Einflüsse in Kunst und Kultur blieben lange Zeit aus.

So wurden im 11., 12. und 13. Jahrhundert religiöse und zivile Bauten der Romanik im Norden von Spanien errichtet. Erste Spuren des Stils der Romanik tauchen in der Provinz Extremadura von Spanien erst gegen Ende des 13. Jahrhunderts auf. Auch ist bei den erhaltenen Werken und Sehenswürdigkeiten ein deutlicher Einfluss der Gotik zu finden, die zu dieser Zeit in Europa weit verbreitet war. Die Gebiete der Provinz Extremadura in Spanien grenzten an das Königtum León und an arabische Teilkönigtümer, die bis zum 13. Jahrhundert bestanden.
Die Wiederbesiedlung der Extremadura vollzog sich schrittweise, religiöse Bauwerke wurden über die alten Gebäude der Mauren, wie Moscheen, Festungen usw., errichtet.

In dieser Periode wurden die eroberten Gebiete unter den neuen Herren aufgeteilt. Der größte Teil erhielten die die Militärorden. Diese waren die eigentlichen Initiatoren für Bewegungen der Kunst in der Extremadura, die vor allem aus dem Norden kamen. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass sich die schönsten Sehenswürdigkeiten der Romanik im Norden befinden. Zu den wichtigsten Standorten zählten die Stadt Plasencia, die Stadt Trujillo, die Stadt Alcantara und die Stadt Alburquerque. Auch in der Kunst der Heiligenbildschnitzerei entstanden in dieser Zeit wichtige Werke von großem Wert, wie die Jungfrau von Guadalupe aus dem 12. Jahrhundert oder die Virgen (Jungfrau) del Sagrario im Dom der Stadt Plasencia in der Extremadura.

Unsere Route beginnt in der Stadt Plasencia der Provinz Extremadura. Diese Stadt wurde 1186 von König Alfonso VIII. gegründet. Ihre Sehenswürdigkeiten besitzen , durch ihre nördliche Lage in der Extremadura von Spanien, bereits Einflüsse der Romanik. So beispielsweise in ihren ältesten religiösen und zivilen Gebäuden. Darunter sticht im Stil der Romanik in der Stadt Plasencia der alte Dom hervor, ein Bau, der die Romanik und Gotik vereint und ein wunderschönes Portal besitzt.In der Fassade befindet sich neben weiteren Sehenswürdigkeiten eine nicht vervollständigte Darstellung der Verkündigung Mariens.
Von der Stadt Plasencia aus fahren wir in Richtung Stadt Alcantara und passieren die Stadt Coria. Diese Stadt liegt am Fluss Alagón und wurde 1148 vom König Alfonso VIII. zurückerobert. In dieser Stadt der Provinz Extremadura von Spanien besichtigen wir die Überreste einer prächtigen Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert.

In der Stadt Alcantara der Provinz Extremadura finden wir Exemplare kostbarer Kunst der Romanik in der Pfarrkirche Nuestra Señora de Almocóvar, die auf den Mauern einer Moschee der Mauren aufgebaut wurde. Diese Kirche besitzt vortreffliche Sehenswürdigkeiten wie die Portale im Stil der frühen Gotik, aus denen die sogenannte „Fußfassade“ hervorsticht.

Weiter im Süden, an der Grenze zu Portugal, liegt die Stadt Alburquerque der Provinz Extremadura in Spanien. Alburquerque diente als Wohnort des Adligen Alonso Téllez de Meneses, der mit María Páez de Rivera, einer Tochter des Königs von Portugal, verheiratet war.
Unter den Sehenswürdigkeiten tritt das Schloss hervor, dessen Bau 1314 begonnen wurde. Im Schloss befindet sich die Kirche Santa María del Castillo, mit einem rechteckigen Grundfriss und drei Schiffen im Stil der späten Romanik und Gotik.

Nun fahren wir weiter durch die Extremadura von Spanien in die Stadt Merida, die im 13. Jahrhundert vom Alfonso IX. zurückerobert wurde. Unter den vielen Sehenswürdigkeiten hier sticht die Kirche „Santa Eulalia“, ein religiöses Gebäude, in dem mehrere Baustile zusammenfließen, besonders hervor. Nennenswert sind das Portal „Puerta de la Epistola“ in Romanik und die halbrunde Apsis.

Bevor wir in die Stadt Trujillo fahren, halten wir in der Ortschaft Medellín, Heimat von Hernán Cortés, am Ufer des Fluss Guadiana. 1243 wurde die Stadt in der heutigen Provinz Extremadura durch die Waffenmeister des Ordens von Santiago von den Arabern zurückerobert. Wir finden interessante Sehenswürdigkeiten der Romanik wie die Portale und die Apsis im Tempel von Santiago (13. Jahrhundert) , der im Unabhängigkeitskrieg zerstört wurde und in der Pfarrkirche San Martín, aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sie wurde zum Denkmal mit kunsthistorischem Wert der Provinz Extremadura erklärt.

Zusammen mit der Stadt Plasencia in der Provinz Extremadura bewahrt die Stadt Trujillo ohne Zweifel die besten Sehenswürdigkeiten und Denkmäler der Kunst aus dieser Zeit der Geschichte in der Extremadura, wobei die Romanik und Vorgotik vorherrschen. Diese Stadt in der Extremadura wurde 1232 von König Fernando III. zurückerobert und sie besitzt mehr als zwei religiöse Sehenswürdigkeiten von großem historischen Wert. Wir sprechen von der Kirche Santa María und von der Kirche von Santiago. Die Kirche von Santiago liegt neben dem gleichnamigen Stadttor und konnte bis heute Sehenswürdigkeiten wie eine halbrunde Apsis sowie Grundzüge eines Turms aus der Zeit des Aufbaus im 13. Jahrhundert erhalten. Im Innern der Kirche ist das Schnitzwerk von „Nª. Sra. de la Coronada“ eine heilige Sehenswürdigkeiten, die vorher in der Einsiedelei von La Coronada in der Provinz Extremadura war. Diese Einsiedelei hat eine vorgotische Apsis. Es wird angenommen, dass Gil de Cuéllar an dem Bau teilnahm. Die beste Sehenswürdigkeit der Stadt Trujillo in der Extremadura befindet sich an einem sehr hochgelegenen Platz: der Tempel von Santa María, in dem die vortrefflichen Portale der Romanik und den rekonstruierte Romanik Turm hervorstechen.
In vielen Ecken dieses Bauwerkes sind Spuren der Romanik erkennbar.

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