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Ausstellung im königlichen Kloster

Das Kloster Guadalupe, 1993 zum Weltkulturerbe erklärt, ist selbst ein Museum.
Es besteht unter anderem aus einem Stickereimuseum, Büchermuseum und Kunstmuseum.

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Merkmale des Museums:

 

Guadalupe ist das geistliche und religiöse Zentrum der Extremadura. Es war immer ein Mönchskloster, zuerst der Hieronymitenmönche und später der Franziskaner.

Aber die Ortschaft beherbergt auch prächtige Kulturschätze, Schnitzwerke im Altaraufsatz und Gemälde von Zurbarán. Das Kloster selbst ist ein Museum und es kommen allerlei Wallfahrer und Besucher mit gleicher Gottergebenheit.

Der Bestand des Museums:

Das Stickereimuseum.
Die Sammlung steht im ehemaligen Refektorium, einem breiten, rechteckigen Saal mit Tonnengewölben. Sie wurde 1928 vom König Alfonso XIII. eröffnet. Die Glasschränke bewahren über 200 Exponate; die ältesten Arbeiten (aus dem 15. Jahrhundert) sind auffällige Ornamente und Kleidungen aus der Stickereiwerkstatt: ltarvorderblatt, Messgewänder, Feierkleider und Mäntel für die Jungfrau.

Das Büchermuseum.
Die Bücherausstellung steht im alten Kapitelsaal, der kürzlich reformiert wurde. Der Saal steht unter Gewölben und an seinen Mauern können wir die Fresken bewundern.

Die Sammlung bewahrt 86 Chorbücher im Großformat (72 x 90cm) aus dem Mittelalter. Außerdem finden wir zwei Passionsbücher aus dem 15. Jahrhundert und das sogenannte “Gebetbuch des Priors”. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Pergamentsammlungen mit festen Holzbindungen (die Buchdeckel sind mit Leder gefüttert), die mit Bücherschlössern und Bronzeverzierungen versehen sind. Sie zeigen die Tätigkeit der Schreibschule und bieten uns Miniaturen mit flämischem Einfluss, Barockverzierungen und auch maurische Motive.

Das Kunstmuseum.
Es liegt in der ehemaligen Klosterkonditorei, einer rechteckigen Kammer mit hölzernem Tafelwerk. Seit 1987 bewahrt dieser Saal eine Sammlung von Skulpturen und Gemälden aus der Zeit vom 15. bis 19. Jahrhundert.

Nennenswert sind die Elfenbeinfiguren vom Christus, eine Alabasterfigur der Jungfrau, die Egas Cueman zugeschrieben wurde, Schnitzereien, ein liegender Christus und ein Ecce Homo.

Es gibt hier Gemälde von Juan de Flandes, Isembrandt, von Juan Correa de Vivar, Ölgemälde von Zurbarán, ein Ölgemälde von Goya und die genialen Bilder von El Greco, die früher in der Pfarrkirche von Talavera de la Reina waren.

Andere Einrichtungen
Außer den Sammlungen besitzen auch andere Einrichtungen im Kloster und in der Ortschaft einen großen Wert: Im Erdgeschoss finden wir den im Mudéjarstil erbauten Kreuzgang mit einer Sammlung von Werken von Juan de Santa María, aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Sakristei selbst ist auch ein Museum. Das Bauwerk, aus dem 17. Jahrhundert, bewahrt Fresken von Manuel Ruíz und Juan de la Peña. Auch Francisco de Zurbarán produzierte hier seine Meisterwerke: acht Gemälde im Großformat, die die Tugenden der Hieronymitenmönche darstellen, das berühmte Bild “Apoteósis de San Jerónimo” (Verklärung des Heiligen Hieronymus) in der nahegelegenen Kapelle und sechs Gemälde von Juan Carreño machen aus der Sakristei ein prächtiges Museum.
In der kleinen Kammer der Jungfrau, einem Bauwerk von Francisco Rodríguez, hängen Gemälde von Lucas Jordán, Schnitzwerke mit den wichtigsten weiblichen Figuren der Bibel, Fresken von Pedro José de Uceda und kleine Bilder im Treppenhaus.

Die Reliquienkammer ist ein achteckiges Zimmer mit einer kleinen Kuppel aus dem 16. Jahrhundert. Hier befinden sich über 50 Medaillons, Spiegel aus Bergkristall, Schmiedearbeiten und die sogenannten “drei prächtigen Mäntel der Jungfrau”.

Das Museumsgebäude :

Das Kloster Guadalupe , 1993 zum Kulturerbe der Menschheit erklärt, ist selbst ein Museum, aber man spricht von mehreren Sammlungen oder Museen im Kloster. Die Geschichte der Ortschaft ist eng mit dem Bild der Jungfrau verbunden. König Alfonso XI. ließ die Einsiedelei umbauen und gewährte den Einwohnern der Ortschaft Sonderrechte.

Das Bauwerk wurde hauptsächlich im Mudéjarstil erbaut, aber es hat auch wichtige Elemente im gotischen und Barockstil.

An dem Bau arbeiteten berühmte Architekten: Juan Guas, Anequín Egas, Alfonso de Covarrubias, Nicolás de Vergara, Alonso de San José, Manuel de Larra und Churriguera. Außerdem treten noch Künstler hervor, die im Kloster Schulen gründeten, die später prächtige Silberschmiede-, Stickerei- und Miniaturarbeiten erzeugten. Das Schicksal des Klosters haben zunächst die Hieronymitenmönche und dann die Franziskaner bestimmt. Die ältesten Teile des Bauwerks sind das Mauerwerk, die Türme und die Reste der alten Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Auf diesem Bauwerk errichtet sich die heutige Kirche, die zwischen 1389 und 1403 erbaut wurde. Aus dieser Zeit finden wir auch den Kreuzgang im Mudéjarstil und den gotischen Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden neue Bauwerke errichtet: Reliquienkapelle, Sakristei und Kammer für die Ausstattung der Jungfrau. Das letzte Bauwerk im Kloster ist die “Neue Kirche”, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde.

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