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Flussfische in der Extremadura

Extremadura besitzt die größte Anzahl von Stauseen Spaniens, unter ihnen der von la Serena, der als größter Europas gilt. Für die Fische sind die, in die Stauseen mündenden Flüsse, ein perfekter Lebensraum.

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Die meisten Wasserbauten sind relativ modern und wurden mit der Absicht errichtet, einen beträchtlichen Teil der extensiv bewirtschafteten Kulturlandschaften in blühende und produktive Anbaugebiete zu verwandeln. Dennoch setzt sich die kulinarische Tradition der Flussfische in Extremadura seit undenklichen Zeiten fort und nimmt einen wichtigen Teil der sogenannten Subsistenzwirtschaft ein.

Fast in der gesamten Region, durch deren Norden der Fluß Tajo, und deren Süden der Fluss Guadiana fließt, findet man eine abwechslungsreiche Rezeptsammlung mit Flussfischen als Hauptzutat. Diese bildeten ein alltägliches Angebot auf den Markplätzen und halfen den Hausfrauen aus der Not, wenn es, wie es häufig vorkam, nichts anderes zum Essen gab.

Die Route führt uns zu den Stauseen von la Serena, Zujar, Garciía Sola und Cijara, wo die größte in Stauseen gespeicherte Wassermenge der Welt liegt. Es ist eine Landschaft mit Niederwald und schönen Gebirgsketten. Sie umfasst auch den Cijara-Jagdnaturpark

Im Gegensatz zu anderen Regionen, in denen man die Fische vorwiegend in Öl brät, weist die Küche Extremaduras viele Rezepte auf, in denen die Fische mariniert, geschmort oder sogar in Salaten zubereitet werden.

Sehr attraktiv ist die Route auch wegen der Wild- und Hochwildgerichte sowie die Süßspeisen der kalten Küche.

Zu den traditionellsten Rezepten gehören der Escarapuche (Salat mit Tomaten, Paprika, Zwiebeln und gebratenen Fischen), der Moje de peces (Fischeintopf), die Kräuter- bzw. Poleiminzsuppe, der Gazpacho de peces de rio (kalte Flußfischesuppe) und die Karpfenmarinade.

Unsere Wanderung können wir in Orellana la Vieja unterbrechen, um die Macarraca (kalte Tomatensuppe mit viel Olivenöl und Brotkrumen), die Peces en Ajo molinero (Flußfische in einer würzigen Soße aus Knoblauch, Paprika und Brotkrumen gekocht), einen lekkeren Eintopf aus Geflügelklein und als Nachtisch die Flores (blumenförmige Süßspeise mit Honig) zu probieren. In Herrera del Duque kann man neben den Flußfischen Hochwildgerichte wie die Sorda de Jabali (gepökeltes Wildschwein), die Caldereta de Jabali (Wildschweinragout) das Hirschragout und den Gazpacho de Invierno (Suppe aus Spiegeleiern, Knoblauch, Brot und Essig) mit gedörrten Schnitten aus Wildschweinfleisch genießen. In Peluche sind die kalten Gerichte wie der Ajo blanco (Suppe aus Eiern, Knoblauch, Brotkrumen, Essig, Öl, Salz und Wasser), der Escarapuche de Peces oder de Jabali (Fisch- oder Wildschweingericht) sehr bekannt. In Navalvillar de Pela sind die Masmarria (wie der Ajo blanco aber ohne Wasser), die Poleas (warme Milchsuppe) und die gebratenen Nasen (Karpfenart) sehr typisch. Empfehlenswert sind auch die Nachspeisen Bollos dormios (aus Eiern, Zucker, Öl, Brot, Anis, Zimt und Zitronensaft), Bunuelos (Ölkringel), Roscas raborratas (Kranzkuchen) und die Mantecados (Schmalzgebäck). In Talarrubias sollte man den Ajo de Peces (Fischgericht mit Knoblauch, Paprika, Lorbeer und Poleiminze), und die gebratenen Nasen Kosten. Esparragosa de Lares hat einen exzellenten Pitarra-Wein und eine grobe Vielfalt von Wildgerichten.