Die offizielle Webseite der Region Extremadura
Das ideale Reiseziel für Natur- und Kulturliebhaber!   Englische Fahne   Deutsche Fahne   Spanien Fahne    
  Extremadura Karte
Extremadura kennenlernen!
Extremadura erreichen!   Bild1   Unterkünfte finden!   Bild2   Extremadura auf der Karte!   Bild3   Routen   Bild4   Kontakt   Bild5  
Wein - rot und weiß

Die Extremadura ist in sechs Weinanbaugebiete unterteilt, die von der Herkunftsbezeichnung Denominacion de Origen Ribera del Guadiana geschützt sind. Die bebaute Rebfläche beträgt ca. 77.844 ha

  Alojamiento
 
 

Die große Ausdehnung der Region ermöglicht, dass in jedem Weinbaugebiet ein besonderes Mikroklima sowie eigene Bodenbedingungen und verschiedene Rebsorten zu finden sind, die zum vielfältigen Charakter der Weine unter der Appellation Ribera del Guadiana beitragen

Neben den traditionellen weißen Reben (Pardina, Cayetana und Montua), werden hier heute, wie in ganz Spanien, andere weiße und rote Reben (Macabeo, Cencibel und Garnacha) angebaut. Die fremden aber sehr angesehenen Traubensorten Cabernet Sauvignon, Merlot oder Chardonnay wachsen auch in dieser Gegend.

Die Weinqualität wird hierdurch beträchtlich erhöht und eröffnet hoffnungsvolle Perspektiven für die Crianza- (mindestens ein Jahr Lagerung im Eichenfaß) und Reserva-Weine (vierjährige Reifung, ein Jahr davon im Eichenfaß), in einer Region, in der traditionell vorwiegend junge Weine hergestellt wurden.

Bei dem Entwurf der Route dachte man eher daran, keinen Landstrich unerwähnt zu lassen, und nicht so sehr an den Reisenden, der einen großen Teil der Geographie der Extremadura vor sich hat

Wenn man Trujillo - eine Prachtstadt mit zahlreichen Denkmälern - als Ausgangspunkt nimmt, treffen wir auf eine der ursprünglichsten und beliebtesten Küchen der Region, in der Tradition und Essenz noch spürbar sind. Dies ist besonders bei Gerichten wie die Rühreier mit Trüffeln, das getrüffelte Huhn und der Carnero verde (Schafbockfleisch in Petersilien-, Minze- und Koriandersoße) oder der Frite de Cordero (gebratenes Lammfleisch) zu erkennen.

Berühmt sind in Almendralejo die Migas (Brotkrumen mit Öl, Knoblauch usw. gebraten), die Tomatensuppen und die Pruebas de Matanza (gepökeltes Schweinefleisch); in Aceuchal - wie es auch nicht anders sein konnte - die Knoblauchsuppe und die Antruejos-Suppe, ein typisches Gericht zur Karnevalszeit. In Montánchez ist die Sopa de Sangre (Blutsuppe) und die Eier nach Hortelana-Art (Eier mit fein gehackten Zwiebeln und Tomaten, Kartoffeln, Erbsen und einer dünnen Serrano-Schinkenscheibe) bekannt; in Puebla de Sancho Perez Rührei mit wilden Spargeln; in Los Santos de Maimona der Stockfisch nach Cantina-Art; in Fuente del Maestre das gepökelte Schweinefleisch und die Setas en Caldereta (gekochte Pilze mit Knoblauch, fritiertem Brot, Kümmel und Paprika aus La Vera). Villafranca de los Barros ist bekannt für den Gazpacho (kalte Tomatensuppe) und in Fuente de Cantos bevorzugt man den Caldillo und die Chanfaina (Eingeweideragout). Letzteres ist aus den einfachsten Bestandteilen des Lammes entstanden und im Laufe der Zeit sehr beliebt geworden, so dass ihm ein Fest am letzten Aprilsonntag gewidmet ist, an dem die Experten miteinander wetteifern, um die beste Chanfaina zu kochen.

Zu allen extremenischen Speisen passen am besten die einheimischen Weine, die ständig verbessert werden, was zu Folge gehabt hat, dass sie in zahlreichen Weinproben und bei Preisverleihungen ausgezeichnet wurden. Und zum Schluss darf man auf dieser Route nicht vergessen, einen guten extremenischen Cava (Schaumwein) zu probieren.