Im
17. und 18. Jahrhundert der Geschichte verbreiteten sich in der Extremadura
neue Richtlinien für die religiöse und zivile
Architektur. Hervorzuheben ist die Kunst in Schnitzwerken und
Malereien von Künstlern des Barock,
unter denen Francisco de Zurbaran hervorsticht.
Der Barock tauchte erstmals in der Extremadura im 17. Jahrhundert auf und erlebte
seine Blütezeit im 18. Jahrhundert Extremadura-Geschichte, zusammen
mit neoklassischen Erscheinungen. In diesem Jahrhundert der Geschichte
waren in Spanien insbesondere in der Extremadura die Habsburger
und die Bourbonen am Regieren. Ein Teil der
maurischen Bauern, die in den Gebieten der Extremadura
unter den Militärorden lebten, waren gezwungen,
ihre Ländereien zu verlassen und wurden schließlich 1609
von Felipe II. endgültig aus der Extremadura vertrieben.
Der Reiseführer besucht Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, Klöster und Einsiedeleien zeigen nun
Barock-Elemente, was in Zivilbauten kaum zu finden ist,
da sie noch im Jahrhundert der späten Romanik und des sogenannten
„Barock der Niederextremadura“ entstanden.
Andalusien beeinflusste die Kunst diesen Teils der Extremadura,
Kastilien die Kunst der oberen Extremadura.
Der Reiseführer beginnt die Rundreise im Süden der Extremadura, in einem Gebiet
mit deutlichem Merkmale des späten Barock, der auch
von der andalusischen Kunst, vom Mudejar-Stil
und sogar von Kunst aus Iberoamerika beeinflusst wurden.
In Fregenal de la Sierra der Extremadura gibt es eine Reihe von Gebäuden
im Barock, wie folgende Sehenswürdigkeiten: Das Haus vom Marquis von
Rioacabado, die alten Jesuitenschulen, die Einsiedelei
der Virgen de los Remedios und die Kirche Santa María
del Castillo. Die Einsiedelei wurde im
Jahre 1643 in der Geschichte der Extremadura mit einer wunderschönen Kammer erbaut. Die
Kirche wurde im 16. und 17. Jahrhundert errichtet; hier
sind die Kunst auf dem Hauptaltaraufsatz und der Orgel
aus dem Jahr 1775 schön anzusehen.
In der Nähe der Stadt Fregenal, in Bodonal de la Sierra, Extremadura,
kann das Rathaus besichtigt werden, eins der schönsten
Gebäude der neoklassischen Kunst in der Extremadura,
aus dem 18. Jahrhundert, dem Jahr 1725 der Geschichte.
Von Fregenal führt der Reiseführer durch die Extremadura in die Stadt Jerez de los Caballeros,
Heimat von Eroberern wie Vasco Nunez
de Balboa oder Diego de Albitez. In den Kirchen
und Türmen von San Miguel, Santa Catalina
und San Bartolome; sind die schönsten
Merkmale des Barock in der Niederen Extremadura aus
dem 18. Jahrhundert zu sehen.
Wichtige Baumaterialien zu dieser Zeit der Geschichte in diesen wunderschönen
Gebäuden, die ein unvergleichbares Gesamtdenkmal der Kunst darstellen,
sind Ziegel, Gipsmörtel und Lehm. Nicht so überladen
sind die Sehenswürdigkeiten in der Kirche Santa María,
wo Rokoko aus den letzten Restaurationsarbeiten zu sehen ist.
Die Kirche hat eine herrliche
Kammer der Kunst mit verschnörkelten Verzierungen.
Auf dem Weg entlang des Reiseführer durch die Extremadura in die Stadt Zafra sieht der Reiseführer einen Abstecher
nach Burguillos del Cerro vor, wo zwei herrliche Bauwerke
aus dem 18. Jahrhundert stehen: die Kirche Santa Maria
de la Encina und die Kirche San Juan Bautista. Beide
Bauten wurden im Auftrag von der Gräfin-Herzogin
von Benavente in der Geschichte erbaut.
In der Stadt Zafra steht, laut Reiseführer, eine sehenswerte Pfarrkirche La Candelaria,
ein sinnbildliches Gebäude der Stadt. In der
Kirche gibt es herrliche Bildhauerarbeiten des
Barock aus der Extremadura wie der Altaraufsatz der
Hauptkapelle aus dem 17. Jahrhundert, ein Werk von
Blas de Escobar. Hier finden wir auch die Virgen de
Valvanera, sowie einen kostbaren Schatz im Altaraufsatz
„Los Remedios“ in übermäßig
verwickelter Kunst. In diesem Retabel hängen auch
attraktive Ölgemälde von Francisco de Zurbarán.
In der Kirche treten das „Fußportal“
aus dem 18. Jahrhundert der Geschichte und die Orgel aus Buchsholz hervor.
Das Kloster Santa Clara der Extremadura, hat einen schönen Altaraufsatz
im Barock, der aus dem 18. Jahrhundert stammt. In der Nähe
finden wir das im Volksmund, wie auch im Reiseführer genannte „Casa Grande“
genannte Gebäude (Großhaus) aus dem 17.
Jahrhundert mit abgeplattetem Portal und einem herrlichen
Innenhof. An dem Plaza Chica liegt das Rathaus in neuklassizistischer Kunst
(18. Jahrhundert) der Geschichte, heutiger Sitz des Justizpalasts der Stadt.
Laut Reiseführer wird im Kloster Convento del Rosario wird die Sehenswürdigkeit
Cristo del Rosario aus dem 17. Jahrhundert verehrt.
Herrlich ist auch die Einsiedelei La Estrella in Los
Santos de Maimona, religiöses Zentrum der Extremadura.
Im Süden der Extremadura betont der Reiseführer die Stadt Llerena und dortige Sehenswürdigkeiten mit interessanten
Merkmale religiöser Architektur an der Kirche
Nª. Sra. de la Granada. Die Kunst in allen Elementen
dieser Perioden der Geschichte sind hier vertreten, vor
allem der frühe Barock am Glockenturm und an den
Bogenwölbungen der Evangelienseite, sowie an der
Jungfraukammer (1704) sind sehenswert.
Der Reiseführer verweist außerdem auf das Kloster Santa Clara der Extremadura. Dort ist Kunst am Schnitzwerk
vom Heiligen Hieronymus von Juan Martínez Montanes,
einem spanischen Barock-Meister, zu sehen. Nicht weit weg in der Extremadura ist Villagarcia de la Torre mit der prächtigen
Pfarrkirche La Merced und dem Haus der Grajeras, beide
im Barock-Stil. Villafranca de los Barros, Ribera del Fresno und
Fuente del Maestre sind drei Orte in der Extremadura mit Sehenswürdigkeiten wie religiöse
und zivile Bauten von großem historischen Wert
im Landstrich „Tierra de Barros“ der Extremadura. In Villafranca
de los Barros befindet sich die Einsiedelei La Coronada
mit einer wunderschönen Jungfraukapelle aus dem
Jahr 1740. Weitere Einsiedeleien befinden sich in Ribera del Fresno, Cristo de la Misericordia im Habsburgerstil,
und in Fuente del Maestre, San Pablo mit Kloster San Pablo. Sehenswürdigkeiten hier ist das
Rathaus aus dem 18. Jahrhundert der Geschichte mit
Bogenwerk. In der Pfarrkirche La Candelaria ist
der prächtige Altaraufsatz aus dem 18.
Jahrhundert zu besichtigen.
Die Stadt Almendralejo ist durch ihre Weine berühmt geworden.
Hier in der Extremadura wurden auch die Dichter Carolina Coronado und
Jose de Espronceda geboren. Im Februar wird
hier Las Candelas gefeiert, ein regionales und touristisches Fest. Sehenswürdigkeiten sind der
Palast der Markgrafschaft von Monsalud mit
vortrefflichem Wappenschild aus dem Jahr 1752, die Kirche Iglesia de
la Purificación mit einem schönem Turm in Kunst des Barock.
Auch sehenswert ist die Einsiedelei Nª. Sra.
de la Piedad aus dem 16. Jahrhundert, die im 18. Jahrhundert reformiert wurde.
Die Stadt Badajoz in der Extremadura steht als nächstes auf dem Programm des Reiseführer. Unterwegs besuchen wir in Aceuchal
das alte Lagerhaus aus dem 18. Jahrhundert und die
Barock-Elemente der Pfarrkirche San Pedro. In der Stadt
Badajoz sind die Reste der Stadtmauer,
nach Bauplänen des Feldmarschalls Vauban erbaut, Sehenswürdigkeiten.
Im Dom steht das nach dem Baumeister sogenannte
„Puerta del Cordero“ (Portal von Cordero).
Das Portal wurde von Melchor Cordero und Sebastián
Vázquez erbaut. Im Dom der Stadt befinden sich mehrere
Gemälde von Mures, Antonio Palomino, Pompeo
Batoni und Fray Blas de Cervera in Barock. Hervorzuheben ist die Kunst und
das Schnitzwerk von Johannes dem Täufer im Altaraufsatz,
ein Werk von Juan Alonso Villabrille y Ron aus dem
Jahr 1771 der Geschichte. Im Dommuseum der Stadt finden wir ein weiteres Schnitzwerk
von Johannes dem Täufer, von Blas de Escobar,
aus dem Jahr 1666-68 in buntem Holz.
Die Stadt Merida, besitzt ein prächtiges Gebäude im
Barock-Stil aus dem 18. Jahrhundert. Es ist das
ehemalige Hospital de San Juan, mit einer achteckigen
Kirche aus dem Jahr 1785. Das Gebäude ist der
heutige Sitz der Asamblea Regional de Extremadura
(Landesregierung).
Im Jahr 1626 förderte Felipe IV. den Aufbau der
attraktiven Einsiedelei Nª. Sra. de las Nieves
in der Stadt La Zarza der Extremadura. In der Einsiedelei der Extremadura finden
wir Kunst und das Schnitzwerk der gleichnamigen Jungfrau im
gotischen Stil.
In Medellín und Miajadas treffen wir weitere
Beispiele der Barock-Architektur in den Kirchen San
Martín und Santiago an. In der Nachbarortschaft
Escurial ist das Barock-Schnitzwerk vom Cristo del
Desamparo berühmt. Auf dem Weg in die Stadt Guadalupe
macht der Reiseführer Halt in zwei Ortschaften mit Zivil- und religiöser Architektur im Barock-Stil.
Wir besuchen Castuera, eine berühmte Ortschaft
in der Region Extremadura. Sie wurde durch die Turrón- (Weihnachtssüßigkeit)
und Käseherstellung bekannt und gehört zum Orden von Calatrava.
Die Kirche La Magdalena ist ein Beispiel
des gemäßigten Barock. Einen Besuch wert
ist der Zivilbau Casa de las Sirenas (Haus der
Meeresjungfrauen).
In Zalamea de la Serena besuchen wir die früh Barock-Kappelle Capilla Real del Santo Cristo, von Francisco
de Mera gestaltett. In Cabeza del Buey stehen Sehenswürdigkeiten wie auch die
Einsiedelei Nª. Sra. de Belén
(17. Jahrhundert) mit einer Jungfraukapelle.
Im Landstrich La Siberia der Extremadura besuchen wir Peñalsordo
und Herrera del Duque mit den Pfarrkirchen Los Milagros
und San Juan Bautista. Diese Ortschaften der Extremadura besitzen
auch ein interessantes kunsthistorisches Kulturerbe
aus dem 17. und 18. Jahrhundert. In der Ortschaft
Siruela tritt der Palast des Herzogtums Siruela hervor.
Im Landstrich Las Villuercas der Extremadura steht die Besichtigung der Stadt
La Puebla de Guadalupe auf dem Programm des Reiseführer, mit dem Königlichen Kloster,
das 1994 zum Weltkulturerbe deklariert wurde. Im Kloster
finden wir zwei Kunstschätze der Malerei: die
Jungfraukapelle von Francisco Rodriguez, zwischen
1687 und 1696 erbaut und mit Barockmalereien von Lucas
Jordán versehen; und die Sakristei aus dem
17. Jahrhundert mit einer der besten Sammlungen von
Ölgemälden des Malers Francisco de Zurbaran in der Extremadura.
Der Aufsatz des Hauptaltars der „neuen Kirche“
stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde von Juan
Gomez de Mora im Barockstil entworfen. Sehenswert
sind auch die Schnitzwerke von Giraldo de Merlo.
Von der Stadt Guadalupe aus fahren wir in die Stadt Plansencia und halten
in der Ortschaft Serradilla der Extremadura, um die Barockkirche des
Klosters Cristo de la Victoria zu besichtigen. Hier
befindet sich eine schön geschnitzte Christusfigur
(ein Werk von Domingo de la Rioja) und die sehenswerte
“Asuncion“ (Himmelfahrt) von Luis
de Salvador Carmona, aus dem Jahr 1749, eigens für
den Altaraufsatz gemacht. Hier finden wir auch eine
interessante Sammlung von wichtigen Autoren dieser
Zeit. Im Dom der Stadt besichtigen wir den Altaraufsatz aus dem 17.
Jahrhundert, mit Gemälden von Mateo Gallardo
und Luis Fernandez aus dem Jahr 1664. Hervorzuheben
sind die Gemälde der Himmelfahrt. Der Reliquienaltar
(aus dem 18. Jahrhundert) und der Altaraufsatz „Dormición
de la Virgen“ von den Brüdern Joaquin
und Jose Churrigera sind weitere Barockwerke
von großem historischen Wert.
Das Dommuseum beinhaltet interessante Malereien, Schmiedearbeiten
und Bildhauerwerke aus dieser Zeit der Geschichte. Die Kirche San
Vicente und die Einsiedelei der Virgen del Puerto
sind weitere ausgezeichnete Beispiele der Barockarchitektur.
In der Einsiedelei der Extremadura bewundern wir das Schnitzwerk der
Schutzpatronin der Stadt.
Im Ambroz-Tal der Extremadura leitet der Reiseführer nach Banos de Montemayor,
eine durch Heilquellen berühmte Ortschaft.
Hier in der Extremadura erzählt der Reiseführer von der Kirche Santa Maria.
In der nahegelegenen Ortschaft Hervas stehen Sehenswürdigkeiten als
Beispiele für Architektur der Geschichte, wie Barock:
das alte Kloster der Trinitariermönche, aus dem
17. Jahrhundert und die großräumige Kirche
Santa María. In der Ortschaft Abadía
besichtigen wir die Kirche des Klosters La Bien Parada
im Barockstil.
Im Landstrich La Vera der Extremadura treten Cuacos de Yuste und Aldeanueva
de la Vera hervor. Bauwerke in der Kunst des Barock sind
die Kirche La Asuncion (in Cuacos) und die Kirche
San Pedro (in Aldeanueva der Extremadura).
Im Alagon-Tal der Extremadura liegt die Stadt Coria. Der
Domturm, ein Bauwerk von Manuel de Lara Churrigera, stammt aus dem 18. Jahrhundert,
dem Geschichte-Jahr 1723. Sehenswert ist auch die Einsiedelei
Nª Sra. de Argeme. Der Ort Casas de Palomero
liegt in der Extremadura an der Grenze zum Landstrich Las Hurdes; hier
besichtigen wir die berühmte Einsiedelei La Santa
Cruz, aus dem 18. Jahrhundert. In der Stadt Zarza la Mayor,
an der Grenze zu Portugal, warten zwei vortreffliche
architektonische Sehenswürdigkeiten: die Kirche San Pedro und
die Einsiedelei San Juan, beide im Barock-Stil, sowie
die Einsiedelei San Pedro, in der Nachbarortschaft
Ceclavín. Letztere sit durch Töpfereiarbeiten in der Extremadura
bekannt.
In der Extremadura-Stadt Caceres, Kulturerbe der Menschheit, endet der
Reiseführer, mit der Besichtigung interessanter Sehenswürdigkeiten aus dem Geschichte-Jahrhundert des Barock und klassizistischen Einflüssen: die
Einsiedelei El Vaquero (1667), die Kirche
des Klosters Santa Clara (16. Jahrhundert),
die Einsiedelei von San Antonio de Padua, das Kloster
San Pedro und die Kappelle der Espaderos in der Pfarrkirche
San Juan. Sehenswert ist auch der Turm der Kirche
San Mateo, aus dem 16. Jahrhundert. Am Altaraufsatz
bewundern wir Gemälde von großem historischen
Wert.
In der Nähe liegt das Archäologische Museum der Provinz Extremadura,
mit Kunst in Gemälden im Barock-Stil von
großem historischen Wert. Die schönsten
Sehenswürdigkeiten des Barock sind in der Stadt
die Colegio de la Compania de Jesus
(Jesuitenschule) und die Kirche San
Francisco Javier im Hintergrund des San Jorge-Platz.
Über die Stadt ragt die Einsiedelei der Virgen
de la Montaña mit der schönen Jungfraukapelle
aus dem Jahr 1726 in der Landschaft der Extremadura hervor.
|