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Bauwerk statt Bollwerk.
Die beiden Kongresszentren der Extremadura in Badajoz und Merida

Badajoz war lange Zeit eine Festungsstadt. Dicke Mauern umschließen den Innenstadtkern. Höchste Zeit, dem Bollwerk den Ernst zu nehmen, dachten sich zwei Architekten und errichteten ein Kongresszentrum mit der Stadtmauer als Rückwand. Der Rundbau wurde gleich nach seiner Errichtung zu einem der wichtigsten Bauten Spaniens erklärt.

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Das hätten sich die Architekten des Kongresszentrums von Badajoz nicht träumen lassen. Sicher waren sie von ihrer Arbeit überzeugt. Doch diese Auszeichnung überstieg alle ihre Erwartungen. Das Museum of Modern Art in New York rechnete ihr neues Bauwerk zu den wichtigsten 53 Bauten Spaniens der vergangenen 30 Jahre. Jedes dieser Werke stellte das MOMA in einer Ausstellung vor. So fanden sich Abbildungen des Kongresszentrums von Badajoz neben Werken von Zaha Hadid und Jean Nouvel. Diese Ausstellung ist nicht die erste und längst nicht die einzige Ehrung, die das Palacio de Congresos von José Selgas und Lucia Cano Laso erfahren hat. Auch die Bühne und die Beleuchtung im Großen Saal erhielten einen Preis. Die Stühle im Audimax wurden mit einem der wichtigsten Designpreise Europas in Stockholm ausgezeichnet. Der Raum fasst übrigens knapp 900 Personen.

Der Palacio passt nicht zu dem Ort, an dem er steht. Denn direkt neben ihm verläuft die breite Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert. Badajoz ist wie viele andere Städte zu dieser Zeit nach den Plänen des französischen Ingenieurs Vauban mit einer neuen Befestigungsanlage versehen worden. Neben dieser trutzigen Stadtmauer nun liegt ein strahlend heller, freundlicher Rundbau. Wenn man sich dem Kongresszentrum weiter nähert, erkennt man, dass das Gebäude nicht neben der Stadtmauer, sondern tatsächlich auf der Stadtmauer steht. Der Palacio hat sich einfach über die Wehranlage gelegt und ihr damit den Stachel gezogen. Wenn nun in der Aula Pressekonferenzen abgehalten werden, dann sitzen die Redner mit dem Rücken zur alten Wehrmauer. Die Zuschauer sehen auf sie. Wer die gewaltige Stadtbefestigung von Badajoz kennt, weiß, wie frech und spielerisch das neue Kongresszentrum an diesem Ort wirkt.

Bei der Frage, an welchem Ort eine Messe stattfinden soll, entscheidet natürlich nicht die Architektur des Gebäudes allein. Badajoz hat neben dem wunderbaren Gebäude den großen Vorteil, dass es aus allen vier Himmelsrichtungen leicht erreichbar ist. Von Sevilla im Süden und Lissabon im Westen sind es jeweils nur 200 Kilometer mit dem Auto. Von Salamanca im Norden aus fährt man 300 Kilometer auf einer Autobahn, auf der mit Sicherheit kein Stau entsteht. Von Madrid und Barcelona fliegen Maschinen mehrmals täglich nach Badajoz. Außerdem verfügt Badajoz als Grenzstadt über ein dichtes Netz an Hotelunterkünften in allen gewünschten Preisklassen.

Das gilt auch für das Kongresszentrum in der Hauptstadt der Extremadura. Das Kongresszentrum in Merida liegt nur etwa fünf Minuten von der Autobahn A66 entfernt, die soeben im Norden der Stadt ausgebaut wurde. Das Gebäude bietet im großen Saal 1.000 Besuchern Platz. Außerdem verfügt es über eine Ausstellungsfläche von 900 Quadratmetern. In Merida müssen sich die Firmen also nicht dicht zusammengepfercht an der Außenwand des Kongresszentrums präsentieren, sondern haben viel Platz zur Präsentation ihrer Produkte und Ideen. Und auch Merida ist bestens auf viele Gäste eingestellt. Die Hotels in der Innenstadt sind bequem zu Fuß in gut zehn Minuten über die Fußgängerbrücke des Guadiana zu erreichen. Auch das Kongresszentrum am Fluss steht in einem spannenden Dialog mit den antiken Stadtelementen. Zwischen der alten römischen Brücke und dem Kongresszentrum liegt nur ein kurzer Blick – oder ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause.

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