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Immer geradeaus durch die Steppe.
Motorradfahren in der Extremadura

Bei offenem Visier zu dritt nebeneinander auf einer kaum befahrenen, breiten Asphaltstraße durch den Sommerwind fahren. Das gibt es nur im Film. Oder auf den hunderten von Kilometern zwischen der Seenplatte der Serena und der Südgrenze der Extremadura.

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Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Extremadura ist ein Paradies für Motorradfahrer. In der westspanischen Grenzregion gibt es alles, was das Bikerherz begehrt. Endlos lange, bis zum Horizont reichende Asphaltstraßen genauso wie kurvenreiche Gebirgspässe, jede Menge sehenswürdiger Orte, schönes Wetter und kaum Verkehr. Erreichbar ist die Autonome Region, wenn man auf dem eigenen Motorrad fahren möchte, von Narbonne aus in zwei Tagesetappen. Bis zur südfranzösischen Stadt an der Mittelmeerküste fährt der Autozug der Deutschen Bahn.

Wer aus dem Norden in die Extremadura kommt, fährt erstmal einige Kilometer durch das romantische Jerte-Tal. Besonders während der Kirschblüte im März oder Anfang April lohnt sich eine Durchfahrt. Die Bundesstraße N 110 ist relativ eng. Wer ein bisschen flotter voran kommen will, sollte auf das westlich davon gelegene, deutlich breitere Ambroz-Tal ausweichen. Beide Täler enden vor den Toren der Stadt Plasencia, einem ehemaligen Bischofssitz. Hier lohnt es sich, die Zylinder in Ruhe abkühlen zu lassen und auf der Plaza Mayor einen Cafe con leche und ein Bocadillo mit iberischem Schinken zu genießen. Südlich von Plasencia kann man zwar auf der kürzlich ausgebauten Autobahn A 66 schnell Richtung Süden gelangen. Aber es wäre unverzeihlich, dadurch den Nationalpark Monfrague links liegen zu lassen. Durch den Park führt schließlich mit der EX 208 eine gut ausgebaute Asphaltstraße, die durch ein wunderschönes, bergiges Waldgebiet mit atemberaubenden Aussichten führt. Ein Muss für jeden Besucher ist der Geierfelsen im Süden des Parks, den man wenige Minuten nach der Überquerung des Tajo erreicht. An einem Felsen oberhalb des Flusses brüten Dutzende von Gänsegeiern oder schweben direkt über den Beobachtern durch die Lüfte. Hier können die Biker sich noch einmal entspannen, denn danach wird es erstmal kurvig. Die südliche Ausfahrt des Parks führt über einen knapp zehn Kilometer langen, äußerst stark geschlängelten Abschnitt, der erst kurz vor Torrejon el Rubio endet. Wer diese Art von Strecke mag, kommt auch auf den Verbindungsstraßen der Bergtäler im Norden und in der Sierra de Guadalupe voll auf seine Kosten. Romantisch und kurvenreich liegt zum Beispiel die Strecke von Hervas über den Pass von Honduras nach Jerte oder der Weg von Valdastillas nach Cuacos de Yuste. Wer Motorräder nicht nur fahren, sondern auch anschauen möchte, kann eine Pause im Motorradmuseum Hervás einlegen. Entlang der Steineichenwälder geht es dann bis in die nächste Stadt, Trujillo. Auch dort sollte man dem geliebten Gefährt ein paar Stunden Ruhe gönnen und sich in der Zwischenzeit die Stadt ansehen. Dasselbe gilt auch für die Hauptstadt Merida mit ihren antiken Ausgrabungsstätten und die Studentenstadt Caceres im Zentrum des Landes.

Südlich des Guadiana, eine gemütliche Stunde von Trujillo entfernt, beginnt eine der Landschaften, für die das Motorradfahren wahrscheinlich erfunden worden ist. Die Serena ist eine Steppenlandschaft, durch deren endlose Weiten leicht kurvige Asphaltstraßen führen, auf denen man oft nebeneinander her fahren kann. Denn Autoverkehr gibt es dort nur wenig. Links und rechts des Weges ziehen Schafherden mit ihren Hirten und Hunden durch die Lande. In den Bäumen sitzen Weißstörche. Die Luft ist klar und warm und lädt dazu ein, bei offenem Visier und gedrosseltem Tempo das Biker-Leben in vollen Zügen zu genießen.
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