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Der Heilige Ort von Guadalupe.
Das Kloster von Guadalupe und das Gnadenbild der Mutter Gottes

Zur Heiligen Jungfrau von Guadalupe pilgern jährlich Zehntausende aus aller Welt. Das Kloster in Guadalupe ist heute der bedeutendste Wallfahrtsort der spanischen und lateinamerikanischen Katholiken. Die eigentliche Hauptfigur der UNESCO-Weltkulturerbestätte Guadalupe ist aber ein armer Hirte aus Caceres.

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Auch wenn man in Reiseführern schon viel über die Größe des Klosters Guadalupe gelesen hat, ist man erstaunt, wenn es tatsächlich vor einem liegt. Der Weg zum Kloster Guadalupe führt von Trujillo aus eine ganze Weile lang über wenig befahrene Bundesstraßen und durch kleine Dörfer wie Logrosan und Canamero. Kurz vor Erreichen des Ziels fährt man noch einige Kilometer durch den dichten Wald der Sierra de Guadalupe, durch die kurvenreiche, enge Straßen führen. Irgendwann erreicht man das Städtchen Guadalupe, das sich an einen steilen Hügel angeschmiegt hat. Vom Kloster Guadalupe sieht man, da die Straße von unten den Hang hinauf führt, zunächst nur die Turmspitzen und das Dach. Erst wenn man auf dem Platz vor dem Kloster Guadalupe zum Stehen kommt, erstrahlt die Kirche und die Anlage in vollem Glanz. Dann wundert man sich, wie sich so eine riesenhafte Anlage in so einem winzigen Ort ansiedeln konnte.

Die Gründungsgeschichte des Klosters von Guadalupe reicht in die Zeit der Reconquista zurück, wie bei so vielen Klöstern, Kirchen und Ritterorden in der Extremadura der Fall. Hauptperson der Entstehungslegende ist eine kleine Marienfigur aus Zedernholz. Diese soll kein geringerer als der Evangelist Lukas geschnitzt haben. Die schwarze Madonna soll über Konstantinopel, Rom und Sevilla ihren Weg in die Extremadura genommen haben. Dort versteckte sie ein Unbekannter am Ufer des Guadalupejo und dort fand sie um 1400 ein Hirte aus Caceres. Am Fundort errichteten die Gläubigen zunächst eine kleine Gedenkkapelle. Der kastilische König Alfons XI. ließ hier Mitte des 14. Jahrhunderts eine Kirche und ein Kloster des spanischen Ordens der Hieronymiten errichten, die auch im Kloster Yuste einen Konvent unterhalten. Damit dankte er der Gottesmutter für ihren Beistand im siegreichen Kampf gegen die Berber. Mit dem Bau der Anlage in Guadalupe begann die Erfolgsgeschichte der Heiligen Maria von Guadalupe. Immer wieder kamen die Herrscher in das kleine Bergdörfchen. In der Kirche von Guadalupe beteten die Könige um den Segen der Jungfrau im Kampf gegen die Mauren. Die Konquistadoren ließen in Guadalupe die ersten Indios taufen, die sie aus der neuen Welt mitgebracht hatten. Auf diese Weise wurde Guadalupe zum zentralen Wallfahrtsort der lateinamerikanischen Christen. Dutzende von Städten selben Namens auf dem ganzen südamerikanischen Subkontinent legen hiervon Zeugnis ab. 1907 erkannte Papst Pius X. den Ort Guadalupe als Wallfahrtsort an und 1928 ernannte die katholische Kirche die Jungfrau von Guadalupe zur Patronin der gesamten spanischsprachigen Welt. Die kleine hölzerne Marienfigur von Guadalupe thront seit dem 17. Jahrhundert in mitten eines gewaltigen Hauptaltars. Dort steht sie, mit einem Zepter in der Hand, einem Königsumhang und einer Krone auf dem Haupt. Jedes Jahr strömen Zehntausende von Pilgern aus aller Welt vor diesen Hauptaltar in Guadalupe.

Die Kirche und die Klosteranlage in Guadalupe, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, sind so reich an Sehenswürdigkeiten, dass man unbedingt einen ganzen Tag für den Besuch einplanen sollte. Atemberaubend ist allein schon das Portal der Klosterkirche Guadalupe, eine Mischung aus Gotik und Mudejar-Stil . Das Portal entstand etwa zur gleichen Zeit wie der Kreuzgang, im 15. Jahrhundert. Auch dieser ist eine Mudejar-Arbeit, eine der schönsten in ganz Spanien noch dazu. Sehr zu empfehlen sind daneben die Mönchsbilder des extremenischen Malers Francisco de Zurbaran in der Sakristei zu Guadalupe, die Reliquien- und Schatzkammer sowie das Kabinett hinter dem Hochaltar, von wo aus man aus der Nähe auf die Madonna blicken kann. Wer sich für Ordensgeschichte und Kloster-Architektur interessiert, dem sei zudem der Besuch der ehemaligen Bischofsstädte Caceres und Plasencia sowie des Klosters Yuste, Alterssitz Karls V., ans Herz gelegt.

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